Das neue Sportkonzept der Churer Polysport Games verzichtete am Samstag mit revolutionärem Ansatz bewusst auf Rangverkündigungen und Medaillen, honorierte dafür Spielpunkte, Einsatz, Fairness und Teamplay ganzer Teams. Die Premiere am Samstag wusste zu gefallen.

Am Samstag leisteten Isa Rest und ihr Leiterteam für den BTV Chur Pionierarbeit. Am Vormittag fanden Hindernisläufe, Stafetten und Wurfspiele statt. Am Nachmittag standen Völkerball-Variationen auf dem Programm. Komplett neu daran gemäss Iniziantin Isa Rest ist ein neuer Ansatz für Sport, der breit anspricht: «Wir setzen auf Wettkampf ohne Leistungsdruck, honorieren im Gegenzug zu bestehenden Veranstaltungen mit einem durchdachten Bewertungs-system gezielt Einsatz, Fairness und Teamplay ganzer Teams.»

Die Erstaustragung übertraf die Erwartungen: Voller Einsatz von rund 100 Kindern, begeisterte und lachende Gesichter, spürbar wachsendes Selbstbewusstsein, ausgeprägtes Teamplay in allen Altersgruppen und nicht ein einziges Kind, das frustriert ohne Medaille nach Hause gehen musste. Genau darum geht es Isa Rest: «Voraussetzung für den fokussierten Teambildungserfolg seien ein kompetentes Leiterteam, Identifikation stiftende T-Shirts, ein emotionales Motto und auch bewusst integrierte Teamrufe, die emotional verinnerlichen, worum es geht.»

Aufgrund des Erfolgs der Erstaustragung darf die zweite Ausführung der Polysport Games in Chur erwartet werden. Die Macher glauben, das Konzept habe Potenzial «im Breitensport, in ganz Graubünden und der übrigen Schweiz».

 

(Bild: zVg.)