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In den USA macht derzeit ein bizarrer Fall von sich reden: Eine Reihe Jugendlicher standen am Rande einer 20 Meter hohen Brücke in Washington und spielten mit dem Gedanken, ins darunter liegende Gewässer zu springen. Als sich eine 16-Jährige zierte, wurde sie von ihrer 18-jährigen Freundin runtergestossen. Ein rechtliches Nachspiel folgt. 

Dass sich die 16-jährige Jordan Holgerson vor dem Gewaltssprung zierte, ist kein Wunder: Knapp 20 Meter hoch ist die gewaltige Brücke im Moulton Falls Regional Park. Der Vorfall fand vor rund 10 Tagen statt, neu sind die Videos, die aufgetaucht sind. Sie zeigen, dass die 18-jährige Taylor Smith ihre zwei Jahre jüngere «Freundin» zuerst bedrängte zu springen, und als sie sich zierte, ohne Vorwarnung runterstiess. «Du hast es mir versprochen. Ich rette dich schon, falls etwas passieren sollte», hatte die Täterin kurz vor dem heftigen Schubser gesagt. 

Der tiefe Fall hatte schmerzliche Folgen für Holgersson, die sechs gebrochene Rippen und zwei Lungenrisse erlitt, das Schlimmste mittlerweile aber überstanden hat. Für die 18-jährige Smith geht der Ärger erst los: Gegenüber Holgerssons Zwillingsbruder äusserte sie sich zuerst, sie wisse nicht, was passiert sei, sie habe es nicht gesehen. Als das Vergehen schliesslich aufflog, entschuldigte sie sich zwar bei Holgersson, damit ist die dämliche Aktion der völlig ausgeuferten Teenager-Mutprobe aber noch nicht vorbei. Smith droht eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr – die das Opfer übrigens befürworten würde. Freundinnen sind die beiden damit wohl längste Zeit gewesen.

 

 

 

(Bild: Today)