Am 11. August trafen die Frauen des FC Mels (4. Liga) und die Frauen des FC Ems (2. Liga) zum ersten Vorrundenspiel des Schweizer-Cups 2018/19 aufeinander. Durch den Ligaunterschied war der DFC Ems klarer Favorit.

Den Einstieg in das Spiel fanden die Emserinnen am Samstg schnell. Die vielen Trainings hatten sich ausbezahlt. Bereits nach 7 Minuten gelang es ihnen mit 2 Pässen vor das gegnerische Tor zu kommen. Durch Lea Tschalèr führten die Emserinnen dann 0-1. Kurz darauf der nächste Angriff. Die neue Spielerin, Cris Raselli, erkämpfte sich den Ball und schob ihn ins Melser Tor. Das dritte Tor liess ebenfalls nicht lange auf sich warten. Wieder eine neue Spielerin beim DFC Ems, Seraina Casutt, erzielte in der 10. Spielminute das 0-3. Die Bündnerinnen blieben hartnäckig und hatten trotz der bereits erzielten Tore kein Erbarmen mit den Melserinnen. Die Emserinnen spielten ihr Spiel weiter und kamen somit zu unzähligen Torchancen im gegnerischen Sechzehner. So auch in der 23. Minute. Durch ein unglücklich mit der Hand abgewehrten Eckball pfiff der Schiedsrichter einen Penalty für den DFC Ems. Bianca Flury liess sich nicht zwei Mal bitten und versenkte den Ball flach ins gegnerische Tor. Die Melserinnen versuchten sich mit allen Mitteln zu wehren, doch leider erfolgslos. Wie vom Pech verfolgt rollte das Leder dann erneut in das Melser Tor. Torschützin war eine Spielerin des FC Mels. Nur drei Minuten später traf Seraina Casutt erneut das gegnerische Tor. Kurz vor der Pause dann die letzte Aktion der Emserinnen. Mit einem Sololauf gelang es Ladina Dermond, aus der Verteidigungslinie Richtung Tor zu stürmen, und sie platzierte denn Ball zum 0-7 Punktestand im Tor.

In der zweiten Halbzeit waren die Emserinnen nicht mehr so souverän. Da das Heimteam nichts mehr zu verlieren hatte, versuchten sie ihr Spiel aufzuziehen. Durch das Anpassen des Spieltempos an die Gegnerinnen wirkten der DFC Ems ein wenig unkonzentriert. Dies nützten die Frauen des FC Mels aus und so gelang es ihnen zwei, drei Torchancen zu kreieren. Ein Fallrückzieher der Spielerin Nr. 19, Kim Danner, war eine der besten Chancen, doch Torhüterin Stefania Daniele hatte alles unter Kontrolle. Das Spiel war und blieb klar in Emser Händen. Ein Patzer hie und da verhinderte jedoch bis in die letzten Minuten weitere Tormöglichkeiten. Der nächste Topf liess bis in die 81. Minute auf sich warten. Lisanne Ideler versenkte den Ball zum 0-8 im Netz. Vier Minuten später machte es Lea Tschalèr ihr gleich und erzielte das 0-9. Durch ein weiteres Tor in der 90. Minute, erzielt durch Lisanne Ideler, endete die Partie mit 0-10.

Dieses Spiel zeigte, dass der DFC Ems durchaus im Stande ist, Tore zu erzielen. Man sah Ansätze, welche in der Vorbereitung trainiert wurden und auf denen man aufbauen kann. Klar ist aber, dass die nächsten Spiele deutlich intensiver werden, weshalb die Bündnerinnen nicht auf diesem Sieg ausruhen können.

SPIELTELEGRAMM:

DFC Mels – DFC Ems 0-10 (0-7)

Tiergarten, Mels

Tore: 0-1 (7′ Lea Tschalèr), 0-2 (8′ Cris Raselli), 0-3 (10′ Seraina Casutt), 0-4 (Penalty, 23′ Bianca Flury), 0-5 (Eigentor, 34′ FC Mels), 0-6 (37′ Seraina Casutt), 0-7 (43′ Ladina Dermond), 0-8 (81′ Lisanne Ideler), 0-9 (85′ Lea Tschalèr), 0-10 (90′ Lisanne Ideler)

Verwarnung: Iris Koller (FC Mels)

DFC Ems: Daniele, Casutt, Ideler, Lerchi, Flury, Gartmann N. (C), Dermond, Walker, Tschalèr, Raselli, Riedi, Jörg

FC Mels: Baumann, John V., Broder, Kessler (C), Hobi, Good Weber, Dort, Hug, Koller, John S., Danner, Britt, John M., Melcher

(Quelle/Bild: zVg.)