Um die Jugend für Politik zu motivieren muss ihr erst ein Zugang dazu geschaffen werden. Das Jugendparlament Chur schafft diesen Zugang und lud bereits zum sechsten Mal zur Session im Rathaus.

Viele Teilnehmende und hochkarätige Gäste

20 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 19 Jahren versammelten sich am vergangenen Samstag zur sechsten Session des Churer Jugendparlaments im Rathaus. Der Gemeinderatssaal war für diesen Tag voll mit jungen Gesichtern, die diskutierten, debattierten und Beschlüsse fassten. Der Stadtpräsident Urs Marti, Gemeinderatspräsidentin Carla Maissen und weitere Gemeinderatsmitglieder – alle für einmal als Publikum – waren ebenfalls mit von der Partie.

Jugendtarife, Mobbing und Graffiti als Sessionsthemen

Die Vorberatung der drei Sachgeschäfte verlief konzentriert und engagiert. Aus den Gruppenarbeiten resultierten am Schluss fünf Forderungen, welche im Plenum angeregt debattiert wurden. So fordern die Jugendparlamentarier_innen unter anderem mehr legale Graffitiwände und Graffitiworkshops sowie ein besseres Preis-Leistungsverhältnis beim Stadtbus. Die Jugendlichen diskutierten angeregt und brachten motiviert eigene Anliegen ein. Michel Makhlouf, der Präsident des Jugendparlaments, zieht den Fazit: „Dass bereits sechs Sessionen erfolgreich durchgeführt werden konnten und das Interesse der Jugendlichen, der Politiker_innen sowie der Medienschaffenden ist Ausdruck dafür, dass sich das Jugendparlament als wichtige Kraft in der Churer Politiklandschaft etabliert hat.“ Der Vorstand ist motiviert und wird die beschlossenen Dinge tatkräftig anpacken.

(Quelle/Bild: zVg.)

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