Die verheerenden Waldbrände im Misox und Calanctal sind zum Glück vorbei, nun wird Bilanz gezogen.

Vom 27. Dezember 2016 bis am 12. Januar 2017 bekämpften täglich bis zu 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Kantonspolizei, Forstdienst, Zivilschutz, Sanität und Schweizer Armee mit Unterstützung von militärischen und zivilen Löschhelikoptern die Waldbrände im Misox und im Calancatal.

Personen wurden zum Glück nicht verletzt, auch Gebäudeschäden gab es keine, obschon sich die Flammen im Calancatal den Häusern zeitweise bis auf 50 Metern genähert hatten. Aber insgesamt 130 Hektar Schutzwald fielen den Flammen zum Opfer; für die Schweizer Armee war es sogar der grösste Löscheinsatz seit 20 Jahren.

Die privat eingesetzten Helikopterfirmen zogen bereits Bilanz – GRHeute berichtete.  Am 30. Januar nun informieren Regierungsrat Christian Rathgeb, Martin Bühler (Leiter Amt für Militär und Zivilschutz; Stabschef KFS) und Divisionär Lucas Caduff die Medien und stellen die Schlussrechnung der Brandkatastrophe.

(Quelle: Kapo Graubünden)