In Abstimmung mit den weiteren Transportunternehmungen des öffentlichen Verkehrs, führt Chur Bus den Verkauf von Billetten beim Chauffeur wieder ein. Wer kein Billett hat und nicht auf digitale Alternativen ausweichen kann, darf seinen Fahrschein wieder beim Fahrpersonal lösen.

Billett beim Chauffeur wieder erhältlich – ab Freitag 19. Juni 2020

Mit einem Vorlauf von rund einer Woche konnte der Verkauf der elektronischen Mehrfahrtekarte (ChipCard) als einziger Artikel bei den Chauffeuren getestet werden. Der Probelauf hat gezeigt, dass die Abläufe für die bevorstehende Wiedereröffnung des Billettverkaufs bei den Chauffeuren übernommen werden können. Erfreulich ist auch die Erkenntnis, dass sich viele Fahrgäste gut auf die neue Realität eingestellt haben und die Alternativen zum Billettkauf beim Fahrpersonal gut nutzen.

Aufgrund der gesammelten Erfahrungen und in Abstimmung mit den weiteren Anbietern im Schweizer ÖV öffnet Chur Bus ab Freitag 19. Juni 2020 den Verkauf der Billette im Bus wieder flächendeckend.

Der Einstieg im Bus durch die erste Türe ist nur für Fahrgäste vorgesehen, die auf dem digitalen Weg keinen gültigen Fahrausweis lösen konnten.

Zum allgemeinen Schutz bleibt die erste Sitzreihe abgesperrt. Zusätzliche Markierungen am Fahrzeugboden erinnern zudem an die Einhaltung einer minimalen Distanz zum Chauffeur. Dazu sagt Ralf Kollegger, Unternehmensleiter der Bus und Service AG sagt „Eine möglichst kontaktarme Bewältigung des Alltages ist weiterhin ein sehr wichtiger Aspekt des allgemeinen Schutzkonzeptes. Darum raten wir unseren Kundinnen und Kunden die Billette nach Möglichkeit weiterhin kontakt- und bargeldlos zu beziehen“.

Selbstständiges lösen der Fahrscheine mit positivem Nebeneffekt

Fahrgäste, welche Ihre Billette selbst digital lösen, können dies einfach und zeitunabhängig erledigen. Zudem profitieren sie von einer automatischen Abrechnung und nicht zuletzt oft auch von vergünstigten Fahrpreisen. Hat Mann/Frau diese Möglichkeiten für sich entdeckt, unterstützt er/sie so das eigene Portemonnaie und indirekt auch die weiteren Kundinnen und Kunden. Die kumulierte Zeitersparnis, welche dank der genannten Selbstständigkeit resultiert, kommt allen Fahrgästen in Form von zuverlässigeren und pünktlicheren Verbindungen zugute. Nochmals Ralf Kollegger über diese Entwicklung: „Wohin die Reise beim Ticketing führt, ist ein offenes Geheimnis. Die während der Coronakrise gemachten Erfahrungen begünstigen die kontaktlose Bezahlung. Ich bin überzeugt, dass gerade in Graubünden als Tourismuskanton solche Bestrebungen wichtig sind.“

Kurzportrait Bus und Service AG

Die Bus und Service AG (kurz BuS AG) mit Hauptsitz in Chur ist ein etabliertes und regional vernetztes Unternehmen im Freizeit- und Pendlerverkehr. Die 1995 gegründete Schweizer Bus- und Mobilitätsdienstleisterin betreibt mit Chur Bus und Engadin Bus zwei leistungsstarke Busunternehmen in Graubünden. Damit übernimmt sie die Feinverteilung des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Chur und Umgebung sowie im Oberengadin. Mit dem Flugbus verbindet sie seit Sommer 2018 in den Randzeiten zudem die Südostschweiz mit dem Flughafen Zürich.

Die rund 170 Mitarbeitenden und insgesamt 47 Fahrzeuge im Linienverkehr der Bus und Service AG  transportieren in Graubünden jährlich über 9 Millionen Fahrgäste über städtische und regionale Grenzen hinaus.

(Quelle: Bus vo Chur)