Zwei Tage nach dem Sieg gegen die topgesetzte Julia Goerges steht die Churer Tennisspielerin Simona Waltert heute in ihrem ersten WTA-Achtelfinal. In Lausanne trifft sie am späten nachmittag auf Landsfrau Jil Teichmann.

Es war schon sehr beeindruckend, wie die 18-jährige Bündnerin Simona Waltert am Dienstag ihren ersten Sieg auf der WTA Tour feierte. Gegen die Deutsche Julia Goerges hielt sie gut mit, spielte frech und konnte sich am Ende über ihren bisher grössten Sieg ihrer noch jungen Karriere freuen – dass Goerges im dritten Satz wegen einer Handgelenkverletzung aufgeben musste, schmälert die starke Leistung der Churerin nicht.

Heute Donnerstag hat Waltert gegen ihre 22-jährige Landsfrau Jil Teichmann nun gar die Chance, in die Viertelfinals des mit 250’000 Dollars dotierten WTA-Turniers einzuziehen. Waltert (WTA 562) steigt gegen die als Weltnummer 90 klassierte Linkshänderin zwar erneut als klare Aussenseiterin ins Spiel. Ganz chancenlos scheint die junge Churerin, die dank einer Wildcard in Lausanne teilnehmen durfte, aber nicht: Zum einen ist sie, wie gegen Goerges gezeigt, in einer blendenden Verfassung, zum andern hat sie auch das bisher einzige Duell gegen Teichmann, die im Achtelfinal Timea Baczinsky in drei Sätzen besiegt hat, für sich entschieden: Am Lenzerheide Open 2017 setzte sich Waltert ebenfalls im Achtelfinale mit 6:7 (4), 6:1 und 6:0 durch.

Das Schweizer Duell um den Viertelfinal-Einzug in Lausanne findet heute Nachmittag statt und beginnt frühestens um 17.30 Uhr (abhängig von den vorhergehenden Spielen)

 

(Bild: Simona Walter/Screenshot SRF)