10 Gründe, um 2019 in Graubünden mehr Sport zu treiben

Am schwierigsten ist es eigentlich, diesen fiesen inneren Schweinehund zu überwinden, der in fast jedem schlummert. Ist das geschafft, avanciert eine sportliche Aktivität schnell zur Routine und sorgt für eine Rundum-Veränderung. Um jedoch dorthin zu gelangen, ist eine erste Motivation nötig. Wer aktuell lieber auf der Couch liegt, anstatt sportlich aktiv zu sein, bekommt im Folgenden 10 Gründe, warum es sich lohnt, 2019 in Graubünden mehr Sport zu treiben.

Grund 1: Sportliche Aktivitäten fördern das Glücklichsein

Wer regelmässig Sport treibt, ist auf Dauer glücklicher und ausgeglichener.

Während die verführerische Tafel Schokolade das Bedürfnis nach einem Hochgefühl nur kurzzeitig stillt, sorgt regelmässige Bewegung für eine dauerhaft gute Stimmung. Sport macht nämlich glücklich. Wenn sich der Körper bewegt, schüttet er die bekannten Glückshormone – Endorphine – aus. Insbesondere bei Ausdauersportarten werden so viele Endorphine ausgeschüttet, dass schlechte Laune keine Chance hat. Zudem sorgt ein bewältigtes Sportprogramm für mehr Zufriedenheit und die Auffassung, dass alles machbar ist.

Grund 2: Die Heimat aus einer neuen Perspektive erkunden

Beim Outdoor-Sport wie Joggen oder Radfahren erkunden Sportler die Heimat einmal aus einer anderen Perspektive wie beispielsweise das Hochtal Engadin in Graubünden.

Graubünden hat viel zu bieten. Wer mit Outdoor-Sport beginnt, hat die Möglichkeit, die schönsten Ecken der eigenen Heimat wiederzuentdecken und zwar aus einer ganz neuen Perspektive. Wandern, Joggen oder Walken wird im Hochtal Engadin zum optischen Genuss. Wer eher Lust hat Graubünden mit dem Velo zu erkunden, bekommt zahlreiche Routen geboten, die für Anfänger und Fortgeschrittene die richtige Dosis an sportlicher Herausforderung bereithalten.

Tipp: Um an regnerischen Tagen nicht auf das sportliche Kontingent zu verzichten, haben Brands wie Gorilla Sports eine vielseitige Auswahl an Fitnessgeräten und Sportequipment parat, die ideal für den Inneneinsatz geeignet sind. Bei gutem Wetter sind die Hanteln, Bodytrainer und Co. aber auch perfekt für das Outdoor-Work-Out einsetzbar.

 

Grund 3: Fettverbrennung wird angeregt

Bei jeder sportlichen Aktivität verbrennt der Körper das angesetzte Fett. Schon 10 Minuten laufen sind ein Erfolg. Empfehlenswert sind 60 bis 90 Minuten Sport á 3 bis 4 Sporteinheiten pro Woche, um rund 2.000 Kalorien zu verbrennen. Dieser Wert ist natürlich abhängig von der Sportart und der Körperbeschaffenheit.

Grund 4: Der eigene Lebensstil wird gesünder

Der beste Effekt ist, dass der Lebensstil wieder gesündere Gewohnheiten bekommt. Körperliche Anstrengung sorgt laut vielen verschiedenen Studien für eine bessere Gesundheit. Sportler leben angeblich länger und bekommen weniger Erkältungen.

Grund 5: Sport macht den Kopf frei

Auf der Laufroute ist es möglich, endlich mal wieder ganz allein mit den eigenen Gedanken zu sein, diese kreisen zu lassen oder den Kopf einfach völlig frei zu bekommen. Weg vom Bildschirm im Büro, hin zur grünen Landschaft vor der Haustür, das bringt neue Perspektiven und mehr Abwechslung.

Grund 6: Weniger Rückschmerzen, weniger Verspannungen, dafür mehr Energie und besserer Schlaf

Sport bringt gleich eine ganze Reihe an positiven Effekten in den Alltag – zu den häufigsten gehören:

  1. Sportler haben weniger Rückenschmerzen oder Verspannungen. Der Rücken ist nämlich ein Fan vom Wechselspiel zwischen An- und Entspannung. Stillstand gefällt ihm nicht so gut. Wer nur sitzt und nicht ausreichend in Bewegung ist, hat häufig Rückenprobleme.
  2. Sportler haben zwangsläufig mehr Energie. Bei körperlicher Anstrengung wird Dopamin ausgeschüttet. Das sorgt dafür, dass das Energielevel gesteigert und die Müdigkeit gleichzeitig um ein Vielfaches verringert wird.
  3. Sportler schlafen viel besser. Das liegt natürlich daran, dass sich der Körper auspowert und dadurch am Abend besser in den Schlaf sinken kann. Für den nächsten Tag ergibt sich daraus eine grösstmögliche Erholung.

Grund 7: Sport verringert Stress und senkt den Blutdruck

Wer viel Stress hat, der braucht unbedingt sportliche Abwechslung. Denn Joggen, Schwimmen und Co. vertreiben den unangenehmen Zeitgenossen namens Stress. Dabei senken kontinuierliche Bewegung und Auslastung durch Sport ausserdem den Blutdruck.

Grund 8: Sport hält fit und verbessert das eigene Körpergefühl

Mit der Zeit wachsen die Muskeln, die Fettpölsterchen verschwinden und ein neues Körpergefühl inklusive mehr Selbstbewusstsein stellt sich ein.

Schon nach kurzer Zeit merken Sportler, wie sich der eigene Körper verändert. An den ungeliebten Problemzonen verschwinden angesetzte Fettpolster, dafür entstehen überall Muskeln und feste, trainierte Partien. Auf Dauer führt das zu einem völlig neuen Körpergefühl, welches sich auch positiv auf das Selbstbewusstsein auswirkt. Nicht nur durch die optische Veränderung, sondern ebenso, weil Sportler das Gefühl haben, mehr zu schaffen und produktiver zu sein.

Grund 9: Die Ausdauer steigt, das Immunsystem wird gestärkt und der Blutzuckerspiegel reguliert

Mit jeder neuen Joggingrunde, jedem gemeisterten Work-out oder der wachsenden Radroute steigt die Ausdauer. Zudem macht den meisten Sportlern selbst schlechtes Wetter nichts mehr aus, denn das gestärkte Immunsystem hält auch dem einen oder anderen Schauer problemlos stand. Wer unter einem chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel leidet, kann diesen mit regelmässigem Sport wieder regulieren. Der Transport von Glukose in den Zellen wird durch die Kalorienverbrennung bei körperlicher Bewegung nämlich verbessert.

Grund 10: Eine neue sportliche Routine entwickelt sich von ganz allein

Von ganz allein stellt sich nach und nach eine neue sportliche Routine ein. Morgens eine Runde joggen, zur Arbeit nehmen Sportliebhaber favorisiert das Velo und ebenso die Freizeitgestaltung ändert sich. Anstatt auf dem Sofa zu liegen und durch das Angebot der Streaming-Anbieter zu scrollen, lohnt es sich, raus in die Natur zu gehen. In und um Graubünden bestehen zahlreiche Möglichkeiten zum Outdoor-Camping. Kombiniert mit einer ausgiebigen Wanderung ist es der perfekte Wochenendtrip für Sportler.

Wie sieht es mit der Sportlichkeit in Graubünden allgemein aus?

Laut einer schweizerischen Gesundheitsbefragung aus dem Jahr 2017 hat sich das Bewegungsverhalten der erwachsenen Bevölkerung in den letzten Jahren verbessert. 45 Prozent der Befragten waren demnach ausreichend aktiv, 31 Prozent sogar trainiert, 16 Prozent waren teilaktiv und nur 8 Prozent waren laut dieser Befragung inaktiv. Geschuldet ist das der Zielsetzung der schweizerischen Sport- und Gesundheitspolitik. In Graubünden achtet beispielweise das Amt für Volksschule und Sport darauf, dass schon die jüngeren Generationen ausreichend mit dem Thema „Sport“ in Schule und Freizeit in Berührung kommen.

 

 

(Bilder: Pixabay)