Heute ist es 38 Jahre her, seit der deutsche Arbeitgeber-Präsident Hanns Martin Schleyer von Mitgliedern der RAF erschossen wurde. Schleyer war zuerst entführt worden; dabei kamen drei Leibwächter und sein Fahrer ums Leben. Mit der Entführung wollten die RAF-Mitglieder elf Inhaftierte Rote-Armee-Fraktion-Mitglieder freipressen. Der Plan schlug fehl, Hanns Martin Schleyer wurde erschossen. Seine Familie hatte einer Lösegeldzahlung zugestimmt. Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte diese jedoch verhindert. Die gleiche Strategie wandte die Regierung schon zuvor bei der Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut in Mogadischu an. In der selben Nacht, in der die Entführung scheiterte, nahmen sich die prominenten RAF-Mitglieder Gudrun Ensslin, Andreas Baader und Jan-Carl Raspe das Leben.

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