Küblis: Es ist Öl

Küblis: Es ist Öl

GRHeute
29.11.2025

Seit Mittwoch kann das Trinkwasser in Küblis nicht mehr genutzt werden, weil es nach Kohle roch. Jetzt ist der Grund gefunden: Eine bisher unbekannte Menge Mineralöl gelangte ins einen Quellstrang. 

Der Ursprung der Trinkwasserverunreinigung ist gefunden: Auf Gebiet der Gemeinde Klosters gelangte eine bislang unbestimmte Menge Mineralöl in einen Quellstrang, welcher in die Quellfassung Abibela führt. Es handelt sich dabei um den am nächsten in Richtung Sagabach liegenden Quellstrang auf ca. 1450 Meter über Meer, wie die Gemeinde Küblis mitteilte. Durch dieses Ereignis gelangte das Öl in die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Küblis, was zu den bekannten Massnahmen führte.

Die Kantonspolizei Graubünden hat zusammen mit dem Amt für Natur und Umwelt sowie der Staatsanwaltschaft Graubünden Ermittlungen zum Ereignis aufgenommen. Für Auskünfte zum Zustand und zur Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung ist die Gemeinde Küblis zuständig. Die Informationshoheit zum Verlauf des Ermittlungs- und des allfälligen Strafverfahrens liegt bei den kantonalen Strafverfolgungsbehörden.

Mehr zum Thema: 

(Bild: GRHeute Archiv)

author

GRHeute

www.grheute.ch
GRHeute Redaktion