Bei mehreren Geschwindigkeitskontrollen am Wochenende hat die Kantonspolizei Graubünden zahlreiche Widerhandlungen festgestellt. Fünf Fahrzeugführern wurde der Führerausweis vor Ort entzogen oder aberkannt.

Am Samstag und Sonntag hat die Kantonspolizei Graubünden auf der Hauptstrasse Nr. 28C (Ofenpass) und Nr. 29 (Val Poschiavo) Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei mussten insgesamt 17 Lenker aufgrund der erreichten Fahrgeschwindigkeiten angehalten und einer Ahndung zugeführt werden. Fünf mussten ihre Führerausweise an Ort und Stelle abgeben oder deren Fahrberechtigung wurde aberkannt.

Der als Raser geltende Motorradfahrer hatte in Tschierv im Innerortsbereich die geltende Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, nach Abzug der Messtoleranz, um 54 km/h überschritten. Die erzielten Geschwindigkeiten im Ausserortsbereich der weiteren Fahrzeugführer wiesen Netto-Werte zwischen 103 bis 131 km/h auf.

Raser im Innerortsbereich

Als Raser im Innerortsbereich gilt, wer im konkreten Fall die Höchstgeschwindigkeit um netto 50 km/h und mehr überschreitet. Bereits am letzten Wochenende schnappte die Kantonspolizei Graubünden diverse Raser, die in Graubünden ihrem gefährlichen Hobby frönten. Vor einer Woche waren es Schnellfahrer aus Finnland, die die Bündner Alpenpässe befuhren.

 

(Bild: Kantonspolizei Graubünden, 5.7.2020)