Carlo Janka

Der ehemalige Gesamtweltcup-Sieger hat sich nach seinem Comeback im letzten Jahr voll den Speed-Disziplinen verschrieben, vor allem der Abfahrt. Dies mit Erfolg: Die Roger-Federer-Strategie, Wettkämpfe auszulassen und sich voll und ganz auf jene zu konzentrieren, wo ein Exploit auch körperlich möglich ist, hat sich auch bei Janka ausbezahlt: Mit 259 Abfahrtspunkten war der Iceman (als 8. weltweit) zweitbester Schweizer Abfahrer in diesem Winter und fuhr dabei zweimal als Dritter aufs Podest. Der 33-Jährige will bis zu den Olympischen Spielen 2022 in Peking weiterfahren. Kann der Obersaxner seine Strategie erfolgreich fortführen, könnte für den einstigen Olympiasieger und Weltmeister (2009 und 2010 im Riesenslalom) im Spätherbst seiner Karriere in der Abfahrt noch einiges drinliegen.  

 

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