Die Churer Fasnacht hat auch in diesem Jahr zahlreiche Fasnächtler und Schaulustige in die Gassen und Lokale der Stadt Chur gelockt. Am Fasnachtsumzug waren insgesamt 26’000 Besucherinnen und Besucher anwesend. Über das ganze Wochenende verzeichnete die Stadtpolizei Chur 21 Einsätze.

Pünktlich um 14 Uhr startete am Samstag der Churer Fasnachtsumzug. Am närrischen Treiben der 42 bunten und fröhlichen Formationen erfreuten sich entlang der Umzugsroute rund 26’000 Zuschauer. Auch in diesem Jahr führte die Route mit Start an der Kasernenstrasse durch die Innenstadt und endete wie gewohnt mit dem Monsterkonzert auf dem Kornplatz.

Der Umzug verlief ohne Zwischenfälle. Das durch die Stadtpolizei Chur und der Fasnachtsvereinigung Chur in Zusammenarbeit mit weiteren Partnerorganisationen erstellte Sicherheitskonzept hat sich erneut bewährt. Das Personal der städtischen Grün- und Werkbetriebe leistete nach dem Umzug bei der Reinigung der Strassen und Plätzen wiederum grossartige Arbeit.

Vereinzelte Schlägereien

Die Platzkonzerte der verschiedenen Guggenmusik-Formationen zogen jeweils grössere Zuschauermengen an. In ausgelassener Stimmung wurde zusammen gefeiert. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es vereinzelt zu Streitereien und Schlägereien, welche durch ein rasches Eingreifen der Polizei unterbunden werden konnten. Die meisten dieser Vorfälle waren auf übermässigen Alkoholkonsum zurückzuführen. Durch die Polizeipräsenz wurden mitunter schon im Ansatz entstehende Auseinandersetzungen im Keime erstickt.

Die Rettung Chur rückte insgesamt siebenmal wegen betrunkener Personen aus. Auch in diesem Jahr wurde die Stadtpolizei Chur wegen des Fasnachtstreibens durch die Kantonspolizei Graubünden verstärkt.

 

(Stadtpolizei Chur, 24.2.2020)

 

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