Ein Wolf aus dem Rudel in Obersaxen ist von der Wildhut mit einem GPS-Sender versehen worden. Mit dem Sender konnte bereits eine gezielte Verbrämung vorgenommen werden.

Zur besseren Überwachung des Wolfsrudels, das sich in den vergangenen Wochen in der Nähe von Obersaxen aufhielt, hat die Wildhut Mitte Februar einen Wolf narkotisiert und mit einem GPS Sender versehen. Die Informationen sollen Aufschluss über das Raumverhalten der Tiere geben, wie das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden am Donnerstag mitteilte.

Beim besenderten Wolf handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Tier des Valgronda Rudels. Nach mehreren Beobachtungen von Jungwölfen aus dem Rudel in Siedlungsnähe oder bei Bauernhöfen wurde es notwendig, die Bewegungen dieser wenig scheuen Wölfe genauer zu erfassen. Aus Sicherheitsgründen werden die genauen Ortungsdaten nicht öffentlich bekannt gegeben. Mit der Besenderung in unmittelbarer Nähe eines Landwirtschaftsbetriebs konnte auch gezielt eine Vergrämung vorgenommen werden.

(Bild: zVg)

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