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Der HC Davos hat am Dienstagabend mit einer souveränen Leistung den Spitzenkampf gegen Genf-Servette mit 2:1 gewonnen. Nach dem 27. Saisonsieg im 42. Spiel kann der HCD nicht nur mit den Playoffs, sondern langsam, aber sicher auch mit einem Platz unter den ersten vier – sprich dem Heimrecht in den Viertelfinals – planen.

Man braucht kein Prophet zu sein um zu sehen, dass sich der HC Davos nach seiner mehrheitlich grandiosen Regular Season die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lässt. In der Tabelle steht der HCD acht Spiele vor Saisonende hinter Zug auf dem starken zweiten Platz, die Reserve auf den Strich – wo Schweizer Meister Bern derzeit herumtingelt – beträgt satte 20 Punkte. Auch das Heimrecht zumindest in den Viertelfinals ist der Truppe von Christian Wohlwend kaum mehr zu nehmen, die Reserve auf den fünftplatzierten Biel beträgt elf Punkte. Verzeichnet der HCD nicht einen kolossalen Einbruch im letzten Quali-Fünftel, steht das Heimrecht für Davos, zumindest im Viertelfinal, fest.

DuBois fällt drei Wochen aus

Im Spitzenkampf gegen Genf musste Davos vor 3932 Zuschauern zwar auf diverse angeschlagene Stammspieler verzichten – Defensiv-Spielmacher Félicien Du Bois fällt mit einer Bauchmuskelverletzung voraussichtlich bis zum Playoff-Start aus -, nichtsdestotrotz zeigten die Bündner von Beginn weg einen engagierten Auftritt. Bereits nach 38 Sekunden lancierte der seit Wochen stark aufspielende Fabrice Herzog die Parte mit einem Pfostenschuss. Den schönsten Angriff im Startdrittel, vorbereitet von Lorenz Kienzle und Mattias Tedenby, schloss Aaron Palushaj nach fünf Minuten mit einem präzisen Schuss zum 1:0 ab – bereits der 18. Treffer des Amerikaners, der die interne Torschützenliste beim HCD anführt. Sein «Herausforderer» um die Davoser Goalgetter-Krone, der Schwede Mattias Tedenby (16 Saisontreffer), kam gegen Genf nicht über einen Pfostenschuss hinaus. 

Sven Jung treffsicher

Bereits seinen sechsten Saisontreffer erzielte kurz vor Spielhälfte Verteidiger Sven Jung, kurz nachdem er von der Strafbank zurückgekommen war – es sollte der Gamewinner für den HCD werden. Im Schlussdrittel kontrollierten die Davoser das Spiel, verpassten aber mehrfach die Entscheidung. Und so kam Genf fünf Minuten vor Spielende im Powerplay doch noch zum Anschlusstreffer, allerdings ohne Folgen. Davos mit einem starken Joren van Pottelberghe zwischen den Pfosten schaukelte das Spiel nach Hause und beklagte dabei seinen vierten Pfostenschuss des Abends: Nachdem zuvor Marc Wieser an der Torumrandung gescheitert war, verpasste Captain Andres Ambühl einen Empty Netter haarscharf. 

Bereits am Donnerstagabend gibts wieder NL-Hockey in Davos – dann ist um 19.45 Uhr Ambri-Piotta im Eisstadion Davos zu Gast. 

 

(Bild: Screenshot MySports)