Die Bündner Regierung setzt auf eine neue Trendsportart und gewährt der Zenit run GmbH an das Projekt «graubündenTRAILRUN» im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) einen Beitrag von insgesamt 1,5 Millionen Franken.

Der NRP-Beitrag geht je zur Hälfte zulasten des Bundes und des Kantons. Mit dem Projekt «graubündenTRAILRUN» soll der Kanton Graubünden die Potenziale des Trailrunning-Sports ausschöpfen und sich als Trailrunning-Region positionieren. Damit soll ein Beitrag zur Stärkung des touristischen Gesamtsystems geleistet und dem Kanton die Chance geboten werden, in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Im Rahmen des Projekts wird in den Jahren 2020 bis 2023 mit verschiedenen Massnahmen zusammen mit interessierten Partnern in Graubünden ein entsprechende Angebot aufgebaut. Der Fokus liegt auf der Erarbeitung von Grundlagen und Umsetzungskonzepten, die es den beteiligten Partnern ermöglicht, den Trailrunning-Tourismus effizient zu bearbeiten. Durch die Nutzung von Synergien und Fachwissen sowie durch gezielte Koordination zwischen Partnern und Leistungsträgern soll eine Entwicklungsdynamik ausgelöst werden. Der Kanton Graubünden hat gemäss einer Medieninformtion grosses Interesse, das Projekt eng zu begleiten, um die bereits gemachten Erfahrungen – unter anderem mit graubündenBIKE und graubündenHIKE – bestmöglich nutzen zu können.

Mit dem Begriff Traillauf lassen sich gemäss Wikipedia alle Ausprägungen des Laufens abseits von Straßen zusammenfassen, vom Jogging im Park auf ebenen Flächen bis hin zu Ultraläufen in mehreren Etappen über die Alpen. «Das Laufen auf Trails wird als besonders naturnah empfunden. Grober Untergrund und Hindernisse trainieren neben der körperlichen Ausdauer auch Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit des Läufers. Da der gesamte Körper stabilisiert werden muss, werden mehr Muskelgruppen als beim Laufen auf der Straße beansprucht.»

 

(Bild: zVg.)