Noch vier Tage. Dann endlich herrscht Klarheit – wer erobert einen der fünf begehrten Nationalratssitze für Graubünden? Gewinnt die Klimaallianz sogar zwei Sitze? Muss die SVP um einen der zwei bisherigen bangen? Gewinnt die FDP? Und was passiert mit der BDP?

 

Fragen über Fragen. Äusserungen über Äusserungen. Verunglimpfungen über Verunglimpfungen. Wahlkampf eben. Polemik, Schlagzeilenpolitik und leere Versprechungen – wer am lautesten bellt, gewinnt …

 

Die Politik der BDP funktioniert anders. Fast schon langweilig arbeiten wir im Stillen an Lösungen, die deren Namen verdienen.

 

Beispiel 1: AHV-Sanierung. Im Dezember 2012 hat die Bundeshausfraktion der BDP eine Motion zuhanden des Bundesrats eingereicht, die eine automatische Verknüpfung von Rentenalter und Lebenserwartung fordert. Vor sieben (!) Jahren also war es die BDP, die als erste Partei eine konkrete Lösung zur langfristigen Sanierung der AHV präsentierte. Die Motion wurde vom Bundesrat zur Ablehnung empfohlen. Nachdem der Nationalrat sich für das Anliegen der BDP ausgesprochen hatte, lehnte es der Ständerat ab – somit war die Idee vom Tisch.

Heute, nachdem mit dem AHV/Steuerdeal ein erster Schritt getan ist, diskutiert die Schweiz über genau diesen Ansatz zur langfristigen Sanierung der AHV. Wir sind froh darüber, dass unsere Lösung heute mehrheitsfähig wird.

 

Beispiel 2: Klimapolitik. Bereits 2011 setzte sich die BDP als erste bürgerliche Partei für den geordneten Atomausstieg und die geordnete Energiewende ein – Jahre vor der aktuellen Klimastreikbewegung. Aktuellstes Problemlösungsbeispiel: die Unterschriftensammlung für die Gletscherinitiative.

 

Es könnten noch zahlreiche solcher Beispiele aufgezählt werden. Die BDP präsentiert also tatsächlich Lösungen, die Mehrheiten finden. Meist Jahre bevor andere Parteien auf unseren Zug aufspringen. Auf die Frage, «weshalb braucht es die BDP?» kann folglich getrost geantwortet werden: Deshalb!

Am 20. Oktober wird in der Schweiz das neue Parlament gewählt. Im Politforum von GRHeute diskutieren bis zu den Wahlen verschiedene Kandidaten über Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen. Heute: Ursin Widmer, BDP Graubünden

(Bild: GRHeute)