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Der HC Davos kommt in der neuen NL-Saison immer besser in Fahrt: Nach dem 7:1-Sieg von letztem Samstag in Lausanne und dem 1:0 vom Dienstag in Langnau siegten die Bündner auch in Genf, diesmal mit 6:5.

Der Saisonstart mit acht Auswärtsspielen in Serie ist für Davos definitiv kein Schreckgespenst mehr: Die Mannschaft von Christian Wohlwend setzte sich am Samstagabend zum dritten Mal in Serie durch und bodigte Genf-Servette an der Ladys-/Pink-Night im Les Vernets-Stadion vor 6605 Zuschauern mit 6:5.

Zwei Söldner hatten dabei grossen Anteil am vierten Sieg im sechsten Spiel der neuen Saison: Mattias Tedenby schoss den HCD im Startdrittel zweimal in Führung, Goalie Joren van Pottelberghe musste allerdings noch im Startdrittel zweimal den Ausgleich entgegennehmen. Lukas Stoop brachte Davos im Mitteldrittel wieder in Front, die Genfer glichen postwendend zum drittel Mal aus. Mit Sven Jungs zweitem Saisontreffer brachte erneut ein Verteidiger Davos vor der zweiten Sirene in Führung. Und diesmal verteidigten die Bündner den Vorsprung. Mehr noch: Verteidiger Otso Rantakari nutzte eine doppelte Überzahlsituation zu Beginn des Schlussdrittels zum 5:3 und nur 24 Sekunden später – immer noch im Powerplay – zum 6:3.

Für den finnischen «Notnagel» für den verletzten Magnus Nygren waren es bereits die Tore 3 und 4 im sechsten Spiel in gelb-blau. Gute Noten verdiente sich in Genf auch Enzo Corvi mit drei, bzw. der Amerikaner Aaron Palushaj mit zwei Assists. Die Genfer gaben zwar nicht auf und verkürzten in der 46. Minute auf 4:6, der Anschlusstreffer eine Minute vor Schluss kam aber zu spät.

 

Für den HC Davos endet die Auswärtsserie mit den Spielen in Bern (nächsten Samstag) und Fribourg (übernächsten Dienstag), ehe am Freitag, 18. Oktober gegen den EHC Biel das erste Heimspiel auf dem Programm steht. In der Tabelle liegt Davos immer noch knapp unter dem Strich, hat aber deutlich weniger Spiele bestritten als die Konkurrenz. 

 

 

(Bilder: Screenshot SRF)