Für die Initiative der SP Graubünden «90 sind genug» gibt es ein Time-Out. Die Partei wird aber trotzdem weiter für ihre Initiative kämpfen.

Die Präsidentenkonferenz des Grossen Rates hat sich über die SP-Initiative «90 sind genug» unterhalten. Zusammen mit dem Initiativkomitee wurde beschlossen, die ursprünglich für die Oktobersession 2019 vorgesehene Behandlung der Botschaft zur kantonalen Volksinitiative «Für die Verkleinerung des Grossen Rates – 90 sind genug» bis auf Weiteres auszusetzen.

«Das Geschäft wird zu gegebener Zeit neu für die Behandlung durch den Grossen Rat traktandiert werden», schreibt der Kanton in der Mitteilung.

 

Trotzdem steht die SP Graubünden nach wie vor zur Verkleinerung des Parlaments. Dies teilt die Partei in einer Medienmitteilung mit: «90 Grossrätinnen und Grossräte sind genug.» Um aber Diskussionen über eine zukunftsweisende Gesamtlösung eine Chance zu geben, hat die SP Hand geboten, für «90 sind genug» ein Time-Out einzulegen. Das Time- Out soll Zeit und Raum schaffen, um für die künftige Organisation des Bündner Parlaments eine breit abgestützte Lösung zu finden.

 

Für die SP Graubünden ist klar: Sollte sich keine zukunftsfähige Lösung abzeichnen, sieht die SP Graubünden keinen Grund, das Time-Out beizubehalten.

(Bild Einreichung Initiative «90 sind genug»: GRHeute)