Endlich machen die Plakate «Wasser», «Forza», «Musik» und Gipfel» Sinn: Die kennzeichnen das Engagement der GKB im Jubiläumsjahr, für das sich der neue CEO Daniel Fust verantwortlich zeichnet.

«Es ist ein Freudentag», sagte Bankenpräsident Peter Fanconi am Donnerstag vor den Medien in Chur. Grund für seine Freude: «Die GKB ist im Wandel.» Ein Wandel betrifft die Stabsübergabe von GKB-CEO Alois Vinzens  an Daniel Fust. «Für ihn beginnt ein neues Zeitalter», sagte Peter Fanconi. «Ich wünsche dir, dass du deine Freude und deinen Tatendrang behalten kannst.» Er soll mutig sein: «Das ist deine Bank.»

«Es ist mir sehr bewusst, dass ich das Steuer einer fitten und starken Bank übernehmen kann», sagte Daniel Fust einen Tag vor seinem offiziellen ersten Arbeitstag als CEO. «Langjähriger Erfolg hat aber auch seine tückischen Seiten. Wir sind im Wandel.» Man müssse bereit sein, sich kontinuierlich anzupassen. «Nur so lässt sich die Bank so entwickeln, dass sie Zukunftsfähig bleibt.» Es gehe um die Langfristigkeit in einer immer schneller drehenden Welt. Man müsse auch künftig da sein, wo die Kunden seien. «Es ist wichtig, dass wir verstehen, was unsere Kunden wollen.» Die Basis dafür sei Vertrauen und Verbundenheit.

GKB feiert sich selbst nicht

«Wir haben uns bewusst entschieden, uns nicht selbst feiern», sagte Peter Fanconi im Hinblick auf das im nächsten Jahr anstehende Jubiläumsjahr. Die Plakate mit den Worten «Wasser», «Forza», «Gipfel» und «Musik» hätten schon angedeutet, wohin die Reise gehen soll.

Vielmehr sollen zukunftsgerichtete Projekte unterstützt und gefördert werden: So hat die GKB bereits eine Vorstudie für das Projekt «MortAlive» finanziert. Die GKB plant ein attraktives Besucherzentrum zum Thema Gletscher, wie Daniel Fust weiter ausführte.

Unterstützt wird auch der Climaqua Fonds der Allegra Passugger Mineralquellen AG für drei Jahre sowie der Aufbau der neuen Musikvermarktungsplattform graubündenmusik.ch für die  überregionale Vermarktung von Bündner Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Sandro Dietrich.

Die Stiftung Innozet zur Förderung und Unterstützung von innovativen Jungunternehmen wird mithilfe der GKB und der Firma Trumpf mit insgesamt 5 Millionen Franken neu positioniert. Damit werden neu gegründete Bündner Startups mit Schwerpunkt Technologie und Tourismus gefördert.

Das interne Freiwilligenprogramm GKB Forza wird ebenfalls aufgebaut; speziell nachhaltige und gemeinnützige Projekte sollen verstärkt unterstützt werden. Weitere Projekte werden im nächsten Jahr lanciert und kommuniziert.

(Bild: GBK)