Die Junge SVP Graubünden hat am Samstag am nationalen «Clean up Day» bei Trimmis rund 100 Kilogramm Müll gesammelt. Die Jung-Partei ist zwar stolz auf das Ergebnis, will aber auch in Zukunft nichts von Littering-Bussen wissen.

Unter dem Motto «Taten statt Worte» nahm die Junge SVP Graubünden am nationalen Clean up Day vom Samstag teil. Auf dem Gemeindegebiet von Trimmis wurde ein Waldstück entlang des Rheins vom Müll befreit. Dabei stiess die Gruppe auf «sehr interessante Objekte», wie die Partei in einer Medienmitteilung schreibt. Nebst zahlreichen Zigarettenstummel, PET-Flaschen und Aluminium-Dosen wurden auch diverse metallische Gegenstände und zwei Fahrräder gefunden. «Es ist wirklich unfassbar, was man alles in nur drei Stunden zu sehen bekommt», so Nicola Stocker, Präsident der Jungen SVP Graubünden.

Insgesamt sammelte die Junge SVP Graubünden stolze 100 Kilogramm Müll, der «selbstverständlich korrekt entsorgt» wurde. Die metallischen Gegenstände wurden an der örtlichen Metallsammelstelle abgegeben, die nicht recycelbaren Objekte der thermischen Verwertung durch die Kehrrichtverbrennungsanlage zugeführt. 

Mit der lokalen Aufräumaktion will die Junge SVP Graubünden auf die Problematik des Littering aufmerksam machen. «Müll gehört nicht in die Natur! Das wollen wir mit unserem Einsatz der Bevölkerung in Erinnerung rufen», erklärt Präsident Nicola Stocker den freiwilligen Einsatz zugunsten einer sauberen Umwelt. Die Jungpartei ist zwar entschieden gegen eine Littering-Busse, doch sie fordert alle Menschen dazu auf, durch eigenverantwortliches Handeln der Natur Sorge zu tragen.

 

(Bilder: zVg.)