Diese Woche treffen sich in Sur En (Sent) Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern beim 25. Internationalen Bildhauer-Symposium. Am Samstag präsentieren sie ihre Werke an der öffentlichen Vernissage. Die Besucher bestimmen dann auch den «Publikums-Preis».

Das internationale Bildhauer-Symposium in Sur En /Sent im Unterengadin hat eine langjährige Tradition. Es wird dieses Jahr schon zum 25. Mal durchgeführt. Aus mehr als 70 Bewerbungen hat das Organisations-Komitee kürzlich 18 Kunstschaffende aus verschiedenen Ländern selektioniert. Am 15. Juni werden nun 6 Künstlerinnen und 12 Künstler zum Auftakt der Arbeitswoche erwartet.

In Sur En arbeiten die Kunstschaffenden während einer Woche am Inn-Ufer im Freien auf dem schönen Campingplatz. Aus Lärchenholz oder Marmor gestalten sie während sieben Tagen ihre Kunstwerke. 

Das Symposium wird vom Verein Art Engiadina organisiert. Wolfgang Bosshardt, Initiant und Geschäftsführer der Art Engiadina, meint: «Unser jährliches Symposium hat einen ausgezeichneten Ruf. Wir bekommen inzwischen Bewerbungen aus aller Welt. Man darf gespannt sein auf die kreativen Projekte.»

Die Kunstwerke werden am Samstag-Nachmittag, 22. Juni, ab 15.00 Uhr, anlässlich einer Vernissage ausgestellt, verkauft oder später auf dem berühmten Skulpturen-Weg in Sur En platziert. Die Bevölkerung ist eingeladen, den Kunstschaffenden bei ihrer Arbeit während der ganzen Woche zuzusehen und mit ihnen über ihre Werke zu diskutieren.

Die Art Engiadina vergibt für eine Bildhauerin oder einen Bildhauer den «Publikums-Preis 2019», ermittelt aus den meisten Stimmen der Vernissage-Besucher. Alle Besucherinnen und Besucher können zudem mit ihrer Stimme an einem Wettbewerb teilnehmen. 

Unter www.art-engiadina.com erfahren Kunstinteressierte mehr über die Veranstaltung, den Verein und die verschiedenen Projekte.

 

Die Künstler im Überblick