Nationalrat Duri Campell (BDP) forderte vom Bundesrat eine Lösung, wie der Bund künftige Schulsportlager unterstützen kann. In einem kürzlich verfassten Bericht hält der Bundesrat nun fest, Campells Forderung zu folgen und Schullager durch höhere Beiträge zu unterstützen.

 

Am 7. Dezember 2017 entschied das Bundesgericht, dass Schulen für obligatorische Lager von den Eltern einen Kostenbeitrag von maximal 16 Franken pro Tag erheben dürfen. In der Folge wurden laut Mitteilung der BDP schweizweit Befürchtungen laut, dass Schulsportlager aus Spargründen gestrichen werden könnten. Nationalrat Duri Campell verlangte vom Bundesrat, in einem Bericht aufzuzeigen, welche Möglichkeiten bestehen, obligatorische Schulsportlager seitens Bund stärker zu unterstützen.

Der Bundesrat hält in seinem kürzlich verfassten Bericht fest, dass Lageraktivitäten Kindern und Jugendlichen positiv prägende Erlebnisse im Rahmen ihrer Entwicklung und Sozialisierung ermöglichen. Er erachtet es deshalb als sinnvoll, einem allfälligen Rückgang der Lager durch höhere J+S-Beiträge entgegenzuwirken.

Zwar sind für obligatorische Schulaktivitäten die Kantone zuständig. Einen Sonderfall bilden aber die obligatorischen Schulsportlager, die Bundesunterstützung erhalten, wenn sie nach den Regeln von Jugend+Sport (J+S) durchgeführt werden. Aktuell sind dies 7.60 Franken pro Tag und Teilnehmenden. Aus diesen Gründen schlägt der Bundesrat nun vor, die rechtlichen Möglichkeiten zu schaffen, damit der Maximalbeitrag für die J+S-Lager auf CHF 16 pro Tag und Teilnehmer erhöht werden könnte. Dies würde für alle Organisatoren gelten, das heisst die Schulen, die kantonalen oder kommunalen Behörden oder nationale Sport- und Jugendverbände.

(Symbolbild: Pexels)

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