Das gestern auf GRHeute veröffentlichte Interview mit dem Churer SVP-Politiker Marco Kalberer zur Brambrüesch-Abstimmung vom Wochenende sorgte auf Seiten der Befürworter für rote Köpfe. Motto: «Die Fake-News sind jetzt auch in Graubünden angekommen». Von Seiten der Chur-Bergbahnen reagierte Verwaltungsrat Reto Küng mit einer Stellungnahme, die wir hier ungefiltert wiedergeben.

 
«Wie war das nochmals? 33 falsche Behauptungen in 3 Minuten? Ich nehme nur zur ersten Behauptung im Interview Stellung: ‚Das Wegfallen von 900’000 Betriebsbeitrag kann der VR doch niemals wettmachen‘. Hier die Fakten: der Betriebsbeitrag ist 350’000 (indexiert 2002) – nicht 900’000. Weil die Fremdkapitalzinsen bei den Kosten wegfallen, reduziert sich der zu deckende Ausfall auf 175’000. Und diese machen wir durch Zusatzerträge wett. Heute haben wir 114’000 Gäste, bei 130’000 fünf Jahre nach der Eröffnung geht die Rechnung auf. Notabene ohne Uffa-Preiserhöhung. Auf alle weiteren falschen Behauptungen des Pseudo-Interviews gehe ich nicht mehr ein. Der Wahrheitsgehalt ist in etwa gleich hoch wie bei der ersten Behauptung. Unglaublich!»

 

 
(Bild Reto Küng: pluskom.ch)