2270 Partizipantinnen und Partizipanten haben in der Stadthalle Chur an der 34. PS-Versammlung den scheidenden CEO der Kantonalbank, Alois Vinzens, mit einer Standing Ovation verabschiedet.

Wer wieviel Geld bekommt: Der Kanton 103, Millionen Franken. Die PSler 40 Franken pro PS. Die weiteren Zahlen finden sich hier: GKB wieder mit Rekordergebnis.

Was gesagt wurde: «Die jüngste Teilnehmerin heisst Lea Isepponi. Sie ist zehn Jahre alt. Die älteste ist Anna Leonora Musyt-Candrian. Aus Respekt verrate ich ihr Alter nicht, aber sie hat Jahrgang 1920.» «Es ist das erste Mal seit 20 Jahren, dass die Sonne nicht scheint.» (Peter Fanconi, Bankpräsident.) «Die GKB sieht sich auch in der gesellschaftlichen Verantwortung. Ohne uns wären viele Kunstprojekte nicht möglich.» «Wir hatten letztes Jahr einige Sorgen mit dem HCD. Wir haben den Partnervertrag um drei Jahre verlängert.» «Sport ist eine volatile Geschichte.» (Alois Vinzens, CEO)

Was zum Abschied von Alois Vinzens gesagt wurde: «17 Mal durfte ich hier stehen, heute zum letzten Mal.» «Ich war immer leidenschaftlich gern CEO der GKB.» (Alois Vinzens mit leicht zittiger Stimme und Tränen in den Augen. Er bekommt eine Standing Ovation.) «Du bist der einzige CEO der nach 17 Jahren besser und strahlender aussieht. Die Bank tat dir gut.» «Deine Amtszeit ist einzigartig. Die Halbwertszeit von Banken-CEOs liegt bei dreieinhalb Jahren.» «Du bist und bleibst unser CEO der Herzen.» Peter Fanconi.) «Du bist noch genau 149 Tage mein Chef. Auch am Wochenende.» (Daniel Fust, designierter CEO.)

Wie das erste Zückerli zum 150-Jahre-Jubiläum aussieht: Die GKB will in ihrem Jubiläumsjahr nachhaltige Projekte fördern. Dazu gehört zum Bespiel eine Idee einer Mitarbeiterin, die von der Churer Agentur Skipp weiterentwickelt wurde: Ein E-Gipfelbuch. Gemäss einer internen Zählung gibt es in Graubünden 150 Gipfel, die analog zum Jubiläumsjahr 2020 Meter über Meer liegen. «Die Gipfelerlebnisse sollen auch über Soziale Medien geteilt werden können», sagte Bankpräsident Peter Fanconi. Alle weiteren Projekte und Aktionen werden am 26. September bekannt gegeben.

Wer Musik gespielt hat: Die Kammerphilharmonie Graubünden mit den Sam Singers und Samuel Zünd, die Songs von Vico Torriani und Schlager der 20er bis 50er Jahre präsentierten. Man kann davon ausgehen, dass der Schlager «Kalkutta liegt am Ganges» den Rest des Tages nicht mehr aus den Ohren ging. Als Überraschungsgast trat Marco Ettisberger, ein ehemaliges Mitglied der Nilson Brothers auf und sang «Aber dich gibt’s nur einmal für mich.» Die Akkustik war im Gegensatz zum letzten Jahr ein wahrer Ohrenschmaus.

Was bemerkenswert war: Die Angestellten der GKB teilen sich genau in der Hälfte in Frauen und Männer. An der PS-Versammlung waren die Männer wahrscheinlich in einer knappen Mehrheit. Es ist auch das erste Mal, dass gleich zwei Frauen in Top-Positionen präsentiert werden können: Martina Müller-Kamp wird den Posten von Daniel Fust übernehmen, Ines Pöschel nimmt Einsitz im Verwaltungsrat.

(Bilder: GRHeute)

 

 

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