Die CVP-Nationalratskandidatinnen Yvonne Brigger, Carmelia Maissen und Gianna Luzio haben sich vor einem kleinen Kreis in Zizers warmgelaufen.

Wo es stattfand: Im katholischen Kirchgemeindehaus in Zizers.

Wer da war: Gut 20 CVP-Frauen, dazu vier Männer: Ortsparteipräsident Urs Oswald, Regierungsrat Marcus Caduff, Nationalrat Martin Candinas und Grossrat Maurus Tomaschett.

Was sie sagten: Nichts.

Was die drei Nationalratskandidatinnen sagten: «Das ist ein Warmlaufen. Wir kennen uns noch nicht so gut.» «Ich habe viel zu viel Energie.» «Ich musste immer im Hintergrund schaffen, jetzt will ich auch mal vorne stehen.» «Als Mediatorin muss man allparteilich sein, neutral ist verpönt.» «Ein gutes (Tourismus-)Produkt ist Marketing.» «Ich glaube, wir kooperieren schon aber wir kommunizieren manchmal nicht gut genug.» «Man muss sich bewusst sein, dass man auch umfallen kann. Das muss man aushalten können.» «Wir müssen uns ein Pokerface antrainieren, Männer können das auch.» (Yvonne Brigger, Generalsekretärin Interessengemeinschaft Tourismus.) «Ich habe immer gemacht, was ich wollte.» «Marcus sagte nach der Wahl zur Grossrätin zu mir, das sei gut, aber ich sei ein bisschen zu rot und links. Er würde das schon hinkriegen.» «Vieles hängt von einzelnen ab, wenn jemand nicht mehr mag, dann geht eine kleine Pflanze wieder ein.» «Ein Projekt ist dann gelungen, wenn die Anstossfinanzierung vom Amt für Wirtschaft und Tourismus wegfällt und es immer noch läuft.» «Es braucht eine Frauenquote.» «Am Gemeinderatspräsidentenhimmel gibt es nur wenig Frauen.» (Carmelia Maissen, Gemeindepräsidentin von Ilanz.) «In Graubünden gibt es mehr Freiheit, etwas zu bewegen.» «Ich sehe mich als eine Mischung aus Föhnsturm und einem warmen Landregen.» «Nach dem Zmittag haben wir jeweils die Zeitungen ausgebreitet und gelesen.» (CVP-Generalsekretärin Gianna Luzio.)

Was CVP-Frauenpräsidentin Jeanette Bürgi-Büchel sagte: «Wir haben eine Quote von 47 Prozent auf den Wahlzetteln. Ich bin stolz, dass wir das haben dürfen.»

(Bild: GRHeute)