Die Bündner Regierung hat für Bau eines Wellness-Hostels in Laax einen Kantonsbeitrag von beinahe einer halben Million Franken gesprochen.

Die Regierung gewährt der Gemeinde Laax an den Bau des «wellnessHostel3000 & Aua Grava Laax» unter dem Titel systemrelevante Infrastrukturen einen Kantonsbeitrag von maximal einer Million Franken. Dazu spricht sie einen Kantonsbeitrag in der Höhe von rund 464 000 Franken als Äquivalenzleistung zum Bundesdarlehen (2 Millionen Franken) im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP).

Das Projekt umfasst den Bau eines neuen, von der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus (Schweizer Jugendherbergen) betriebenen Hostels mit integriertem Hallenbad und Wellnessbereich. Das neue Beherbergungsangebot wird über 160 Betten verfügen. Das Aua Grava bleibt nach dem Umbau ein öffentlich zugängliches Hallenbad.

Das Vorhaben entspricht gemäss einer Medienmitteilung der regionalen Standortentwicklungsstrategie der Region Surselva und wird von der Gemeinde Laax als Bauherrin realisiert. Der Betrieb des Wellness Hostels soll rund 27 000 zusätzliche Logiernächte pro Jahr generieren. Das Hostel rundet gemäss der Standeskanzlei Graubünden «aufgrund der Nähe zu diversen Freizeitangeboten das touristische Gesamtangebot der Destination ab». Die Gemeindeversammlung hat insgesamt drei Beschlüsse zu diesem Projekt gefasst und einen Gesamtkredit von 17,3 Millionen Franken gesprochen.

 

(Standeskanzlei Graubünden, 21.3.2019)