Der EHC Arosa hat am Samstagabend mehr als wunschgemäss auf die 1:5-Auftakt-Niederlage im 1.-Liga-Final Ost gegen den EHC Wetzikon reagiert: Die Bündner siegten im Sport- und Kongresszentrum Arosa vor der Saison-Rekordkulisse von 1425 Fans im Spiel 2 der Best-of-5-Serie gleich mit 7:2 (3:0, 3:1, 1:1). Damit kann die Final-Serie beim Gesamtstand von 1:1 von vorne beginnen. 

Nachdem der EHC Arosa im ersten Finalspiel im Startdrittel mit 0:3 bereits vorentscheidend ins Hintertreffen geraten war, wollten die Schanfigger einen Fehlstart vor eigenem Publikum im Spiel 2 offensichtlich vermeiden. Arosa startete energisch, allerdings auch übermotiviert und musste gleich in den Startminuten vier kleine Strafen «fressen». Der Eishockey-Gott war am Samstagabend aber auf Seiten des Traditionsklubs: In der 9. Minute gelang Livio Roner das seltene Kunststück eines Shorthanders in doppelter Unterzahl, im Nachhinein sicher bereits eine Schlüsselszene im zweiten Halbfinal-Spiel. 

Und es kam noch besser für Arosa: Jann Däscher nach einer Viertelstunde und Ramon Pfranger sieben Sekunden vor der ersten Pause – diesmal in doppelter Überzahl für Arosa – sorgten für eine komfortable 3:0-Pausenführung nach 20 Minuten.

Allfällige Comeback-Pläne konnten die Zürcher rasch vergessen: Sie frassen sofort nach Wiederbeginn eine Strafe, Pierino Bigliel erhöhte postwendend zum 4:0. Und als nur zehn Sekunden später erneut Roner, der nach Spiel-Ende zum Best Player ausgezeichnet wurde, zum lautstark bejubelten 5:0 traf, war das Spiel entschieden. Die Schanfigger traten am Samstagabend dominant auf und schaukelten den Sieg sicher nach Hause. Die Serie steht nach dem 7:2-Sieg somit 1:1-Unentschieden, am Dienstagabend folgt die 3. Runde in Wetzikon. So oder so steht fest, dass es am Donnerstagabend auch in Arosa ein weiteres Final-Spiel geben wird.

 

(Bilder: EHC Arosa Facebook Livestream)

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