Die Schweizer Ski-Equipe hat an den Weltmeisterschaften in Are ihre vierte Medaille gewonnen, die zweite in Gold. Im Team-Wettbewerb setzte sich die Schweiz im Final gegen Österreich durch. Auch die Bündner Skifans dürfen sich freuen – zumindest ein bisschen: WM-Neuling Sandro Simonet durfte sich als Ersatzfahrer ebenfalls die Goldmedaille um den Hals hängen. 

Wie schon im letzten Winter an den Olympischen Spielen traf die Schweiz im Final auf Österreich, und wieder setzte sich das Quartett von Swiss-Ski durch. Überragend fuhren insbesondere Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern, die von der 1. Runde bis in den Final alle ihre Läufe gewannen.

Im letzten, entscheidenden Lauf schaffte Zenhäusern im Duell gegen den Österreicher Marco Schwarz die souveräne Tagesbestzeit. Mit einer Goldmedaille abreisen dürfen auch die Schweizer Ersatzfahrer Andrea Ellenberger und Sandro Simonet, auch wenn sie beide nicht zum Einsatz kamen. Der Lenzerheidner Simonet kommt damit bei seinem WM-Debüt in Are gleich zu einer unverhofften Gold-Medaille. Nach der verpassten Chance in der Kombination von gestern sicher mehr als nur ein Wermutstropfen für den 23-jährigen Bündner. Eine Goldmedaille, ohne einen Meter gefahren zu sein – das passt irgendwie zu dieser seltsamen WM in Schweden.

Im nächsten Wettkampf mit Bündner Beteiligung steht am Freitag der Riesenslalom der Männer auf dem Programm, bei dem der Samnauner Thomas Tumler und der Lenzerheidner Gino Caviezel dabei sind.

 

(Bild mit Sandro Simonet ganz links: Swiss Ski)

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