Der HC Davos hat am Dienstagabend vor 4103 Zuschauern in der Vaillant Arena gegen den NL-Leader Zug klar mit 1:5 verloren. Damit geht die Scoring-Misere beim Rekordmeister weiter. 

Der HCD verlor bereits zum fünften Mal in Folge, und zwar mit dem höchsten Score unter Headcoach Harjis Witolinsch, seit er das Zepter in Davos vor Weihnachten übernommen hat. Im Gegensatz zum Punktgewinn in Langnau fehlten diesmal die Emotionen und die Intensität auf Seiten der Gelb-Blauen. Und wieder trafen die Davoser vor eigenem Anhang – wie schon zuletzt gegen Lausanne (1:3) und Fribourg (1:2) – nur einmal.

Die vorentscheidende Szene spielte sich kurz vor Spielhälfte ab: Der tschechische Verteidiger Tomas Kundratek traf für Davos den Pfosten, beim Gegenangriff skorten die Zuger zum 2:0 – was erst nach langer Videokonsultation bestätigt wurde: HCD-Goalie Gilles Senn, der gegen den EVZ den Vorzug vor dem am Wochenende eingesetzten Schweden Anders Lindbäck erhielt – hatte den Schuss erst hinter der Linie pariert. Das Davoser Unglück setzte sich kurz danach fort: Ausgerechnet der Ex-Davoser Dario Simion machte nach 37 Minuten mit einem Shorthander zum 3:0 den Sack zu.

Im Schlussdrittel gelang HCD-Captain Andres Ambühl mit seinem zehnten Saisontreffer zwar das Ehrentor zum 1:3. Die vermeintliche Aufholjagd dauerte aber nicht lange: Knapp fünf Minuten später stand der Dreitorevorsprung nach einem haarsträubenden Abspielfehler von Felicien DuBois wieder fest – und kurz vor Schluss machte der EVZ mit dem 5:1 die Sache endgültig klar.

 

 

(Archivbild: HCD-Coach Harjis Witolinsch/GRHeute)

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