Am 10. Februar 2019 entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die Zersiedelungs-Initiative der Jungen Grünen. Die FDP Graubünden hat die Nein-Parole beschlossen.

Die Zersiedelungsinitiative führt gemäss Bündner FDP zu einem bürokratischen Gerüst, welches Bauzonen ohne jegliche zeitliche Beschränkung einfrieren wird. Die Folge: Zukünftiges Wohnen werde zentralistisch gelenkt und der Handlungsspielraum der Kantone und Gemeinden eingeschränkt.

Für die FDP sei dabei klar, dass man mit dem Schweizer Boden haushälterisch umgehen muss. Die im März 2013 vom Volk angenommene Revision des Raumplanungsgesetzes enthalte bereits griffige Massnahmen gegen die Zersiedelung. Die Bauzonenfläche pro Kopf habe laut FDP seither abgenommen. Die Zersiedelungs-Initiative sei deshalb überflüssig.

Die FDP bezeichnet die Initiative als «grünen Überaktionismus»; dieser setze unnötig planerische Flexibilität aufs Spiel. Sollte die Initiative angenommen werden, könne in Zukunft nicht zielgerichtet auf Veränderungen und Innovationen reagiert werden. Für eine verstärkte Bekämpfung der Zersiedelung brauche es nicht noch mehr Verbote. Vielmehr müsse über eine Vereinfachung der Bauvorschriften in den bereits bebauten Zonen nachgedacht werden.

Wie die FDP mitteilt, seien es die Linken, welche diese Möglichkeiten zum verdichteten Bauen in den Städten verhindern würden.

 

(Bild: GRHeute)

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