Die erste Unihockey-Meisterschaftsrunde im neuen Jahr hatte es aus Bündner Sicht in sich: Derweil sich Alligator Malans bei den Langnau Tigers trotz Zweitorevorsprung zehn Minuten vor Schluss noch die Butter vom Brot nehmen liess, sorgte Chur Unihockey mit einem überraschenden 7:5-Auswärtssieg bei Wiler Ersigen für Aufsehen. 

Über diese Niederlage wird sich Malans noch eine Weile ärgern. Die Herrschäftler gingen in der Espace-Arena Biglen stets in Führung und lagen nach 50. Minute mit 5:3 vorne. Ähnlich wie der HC Davos im Eishockey gegen Genf mussten die Malanser allerdings durch einen Doppelschlag den Ausgleich hinnehmen – und zu allem Übel 71 Sekunden vor Schluss durch Stefan Siegenthaler gar den Siegestreffer für die Tigers.

Mit einem Sieg hätten sich die Herrschäftler zwischenzeitlich auf den zweiten Tabellenrang vorarbeiten können, da das drittplatzierze Floorball Köniz erst am Mittwoch spielt und das zweitplatzierte Wiler Ersigen überraschend gegen Chur Unihockey patzte. Die Churer gewannen beim Rekordmeister auswärts mit 7:5 – und stahlen den Sieg dabei nicht. Die Vorentscheidung fiel im Mitteldrittel, das Chur mit 3:1 für sich entschied, damit auf 5:3 davonzog und die Gastgeber im Schlussdrittel auf Distanz hielt. Nach dem Jahresauftakt nach Mass liegt Chur Unihockey nun – bereits fünf Punkte über dem Playoff-Strich – auf Platz 6. 

Am nächsten Sonntag bekommen es die beiden Bündner Spitzenteams mit zwei weiteren Brocken zu tun, Chur reist zu Floorball Köniz, Alligator Malans empfängt NLA-Leader Grasshoppers.

 

(Archivbild: Chur Unihockey)