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Der überregionale 1. Ligist EHC Arosa traf am frühen Samstagabend im Rahmen der Arosa Ice Classic auf den in der National League spielenden EHC Biel-Bienne. Dabei mussten sich die Aroser vor der stattlichen Kulisse von 1669 Zuschauern im Sport- und Kongresszentrum trotz bis zuletzt hartnäckiger Gegenwehr schliesslich doch mit 3:5-Toren geschlagen geben. 

Nach dem nachmaligen Schweizer Meister ZSC Lions im Vorjahr kam in der zweiten Austragung der Arosa Ice Classic mit dem EHC Biel-Bienne nicht nur ein Spitzenclub der National League ins Schanfigg, sondern auch der zu Beginn der 1980er Jahre grösste Rivale des EHC Arosa. Damals dominierten diese beiden Clubs nämlich das nationale Geschehen und wechselten sich mit dem Gewinn des Schweizer Meistertitels schön regelmässig ab.

Zwischenzeitliche Führung der Einheimischen

Nach einem torlosen Startdrittel brachte Robbie Earl die Gäste in der 22. Minute mit 1:0-Toren in Führung. Die Aroser liessen sich dadurch aber keineswegs aus der Ruhe bringen und erzielten in der 30. Minute, kurz nachdem Marc-Antoine Pouliot eine 2-Minuten-Strafe aufgebrummt erhalten hatte, durch Ramon Pfranger nach Zuspiel von Pierino Bigliel den Ausgleichstreffer. Pierino Bigliel war es auch, der nur 30 Sekunden später nachdoppelte und die Platzherren auf Pass von Patrick Bandiera sogar mit 2:1-Toren in Front schoss.

Der Riesenpokal der Arosa Ice Classic geht an den EHC Biel.

In der Folge ersetzte Prisco Tarnutzer im Gehäuse der Seeländer Stammgoalie Jonas Hiller. In der 33. Minute sorgte Marco Maurer für den 2:2-Ausgleich. Danach übernahm beim EHC Arosa Sven Salis den Torhüterposten von Sven Witschi. In der 36. Minute brachte Damien Riat den Favoriten wieder mit 3:2-Toren in Führung und mit diesem Spielstand ging es auch in die zweite Pause.

Anschlusstreffer bringt die Spannung zurück

In der 49. Minute konnte Damien Brunner die Führung auf zwei Tore ausbauen, sodass zumindest eine Vorentscheidung gefallen zu sein schien. Die Aroser gaben sich aber noch nicht geschlagen und schöpften nach dem Anschlusstreffer von Loris Weber in der 51. Minute nochmals Hoffnung. Den Assistpunkt konnte wiederum der sich in ausgezeichneter Spiellaune präsentierende Pierino Bigliel verbuchen. Die endültige Entscheidung zum 3:5-Schlussresultat fiel schliesslich erst in der 54. Minute durch Marc-Antoine Pouliot. Trotz der Niederlage konnten die Platzherren aber für sich beanspruchen, dem EHC Biel-Bienne lange Zeit alles abverlangt zu haben.

Mit Bündner Derby geht es weiter     

Bereits am nächsten Samstag steht dem EHC Arosa ein nächstes Highlight bevor, wenn er um 20 Uhr im Sport- und Kongresszentrum das Kantonsrivalenderby gegen den HC Prättigau-Herrschaft bestreitet, wobei die Vorderprättigauer zweifellos alles daran setzen werden, um sich für die Ende Oktober erlittene 3:5-Vorrundenniederlage zu revanchieren.

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(Bild: Blogspot EHC Arosa)