Das Leben des Kampfkunst-Grossmeisters Charlie Lenz, sein Weg von einer armen Bergbau-Familie zu einem der höchst dotierten Meister der Welt, wird im März 2019 als erstes Buch- und Filmprojekt der neu gegründeten Edition Frida erscheinen. Bis kurz vor Weihnachten ist das Buch «Hanshi Charlie» noch zu einem vergünstigen Preis auf der Crowdfunding-Plattform www.kickstarter.com erhältlich. Die Kampagne wurde von Kickstarter als Team-Favorit ausgewählt.

Charlie Lenz ist 70 Jahre alt, er ist Präsident der Europäischen Ju-Jitsu Union, Vizepräsident des Weltverbandes und einer der höchst dotierten Kampfkünstler weltweit. Er lebt im bündnerischen Mastrils und auf der Mittelmeerinsel Formentera. Der Kulturjournalist Mathias Balzer hat Lenz während drei Jahren begleitet und dabei einen Menschen kennengelernt, der Witz und Bescheidenheit ebenso in sich vereint wie Disziplin und eisernen Durchhaltewillen. Ein Meister nicht nur in der Kampfarena, sondern auch in der Lebensführung.

Wenn sich heute viele Menschen nach einem einfachen Leben sehnen, so ist Charlie Lenz ein leuchtendes Beispiel dafür, dass dies auch möglich ist. Nur bekommt man Einfachheit nicht geschenkt. Man muss sie trainieren. «Einfachheit ist das Ziel jeder Kunst», sagt Lenz heute, wo er sich, nach jahrzehntelangem Weg, «Hanshi» nennen darf, die japanische Bezeichnung für Halbgott. Eine grosse Ehre für jeden Kampf-künstler, eine Auszeichnung, die man nur erhält, wenn man sein ganzes Leben dieser Kunst gewidmet hat.

Das rund 100-seitige Porträt «Hanshi Charlie» wird mit Fotografien und Illustrationen sowie kurzen Fachtexten zu den Kampfkünsten, zur Kultur des japanischen Budho und der Tradition der Samurai ergänzt. Bestandteil ist auch ein Rezept des leiden-schaftlichen Koches Charlie Lenz sowie der Zugangs-Code zum Film. Die Edition Frida, ein neuer Buch- und Filmverlag mit Sitz in Chur, ist ein Familienunternehmen um Kulturmanagerin Brigitte Balzer, Kulturjournalist Mathias Balzer, Filmemacher und DJ Luis Balzer, Kulturmanagerin Katharina Balzer sowie den Fotografen und Filmemacher Avi Sliman.

 

(Bild: zVg.)