Der Bündner Jodlertag findet nächstes Jahr in Davos statt. Knapp 40 Delegierte der Bündner Jodlervereinigung (BJV) haben dem Jodelchörli Parsenn Davos an der 47. Delegiertenversammlung in Vals den Zuschlag gegeben. Der Jodlertag wird am Samstag, 6. Juli, durchgeführt. Vergeben haben die Delegierten auch den Bündner Jodlertag 2020: Gastgeber wird dann Vals respektive der Jodelchor Zervreila sein.

Traktandiert waren am Samstag an der 47. Delegiertenversammlung in Vals auch Wahlen. Nach vier Jahren im BJV-Vorstand wurde Alphorn-Obmann Marcus Cavelti verabschiedet. Cavelti kann auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken: In den vergangenen Jahren habe das Alphornspielen in Graubünden einen Aufschwung erfahren, sagte er: «Das ist ein guter Anfang.» Doch die Arbeit sei noch längst nicht getan. Nach wie vor fehle der jüngere Nachwuchs, so Cavelti. Für seinen ausserordentlichen Einsatz ernannten ihn die Delegierten zum Ehrenmitglied der BJV.

Für Cavelti wurde Alphornspielerin Yvonne Marty-Mirer gewählt. Zudem wurde die einjährige Vakanz im Vorstand mit Nadja Maurer besetzt. Die weiteren Vorstandsmitglieder Hany Küttel, Lydia Mehli, Andi Gartmann, Max Buchli und Mario Casanova wurden bestätigt. Ebenso gewählt wurde BJV-Präsident Luzi Kindschi, der sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung stellt.

In seinem Jahresrückblick informierte Kindschi die Delegierten, dass die BJV künftig jährlich einen Beitrag aus der kantonalen Kulturförderung erhalte. Diese «neuen finanziellen Möglichkeiten» will der Vorstand laut Kindschi zum Anlass nehmen, eine Standortbestimmung der BJV vorzunehmen. Dazu wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt.

 

(Bilder: Der Jodelchor Zervreila war Gastgeber der 47. BJV-Delegiertenversammlung – Das ehemalige Vorstandsmitglied Marcus Cavelti wurde zum Ehrenmitglied ernannt/Markus Schlegel)