Für den HC Davos geht es heute Abend bereits wieder um sehr viel. Die Bündner treffen um 19.45 Uhr in der Vaillant Arena auf den EV Zug. Der Rekordmeister braucht Punkte.

An den EVZ hat der HCD gute Erinnerungen. Beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison siegte das Team von Arno Del Curto in Zug mit 2:1. Es war die bislang wohl beste Leistung in dieser Meisterschaft. Mit einem guten Torhüter Anders Lindbäck im Rücken zeigte die ganze Mannschaft eine ausgezeichnete Defensivleistung. Die beiden Davoser Tore zum Sieg erzielten nach einem frühen Rückstand Claude Paschoud und Inti Pestoni.

Moral tankte der HCD am Dienstagabend, als er beim 2:1-Auswärtserfolg bei den Rapperswil-Jona Lakers den vierten Saisonsieg errang. Weil die Davoser aber in den beiden ersten Dritteln einmal mehr zahlreiche sehr gute Torchancen nicht nutzten, setzten sie sich erst im Penaltyschiessen durch. In der Kurzentscheidung traf Enzo Corvi als Einziger. HCD-Goalie Lindbäck krönte seinen starken Abend, indem er alle fünf Lakers-Penaltys abwehrte.

Dieser Sieg sei für die Moral auch mit Blick auf das Heimspiel vom Freitag gegen den EV Zug sehr wichtig gewesen, meinte Corvi. «Abgesehen von insgesamt etwa acht Minuten, zeigten wir gegen ‚Rappi‘ einen sehr guten Match. Nun müssen wir gegen Zug gleich weiter spielen, jeden Schuss aufs Tor bringen und versuchen, die Scheibe hereinzuwürgen, auch dreckige Tore machen. Dann kommt es gut», so der HCD-Matchwinner in Rapperswil-Jona.

Gegenüber der offiziellen HCD-Webseite gab sich der Churer zum bisherigen Saisonverlauf selbstkritisch. «Es läuft mir noch nicht in dieser Saison», sagt Corvi. «„Ich probiere, mache und tue. Auch gegen die Lakers hatte ich sieben, acht Schüsse, doch irgendwie will der Puck einfach nicht rein.» Typisch für den HCD und Corvi persönlich in dieser Saison war dann, dass auch im Penaltyschiessen ein Mini-Drama zum Sieg führte. Corvi verlor die Scheibe bei seinem Anlauf, konnte sie sich aber wieder holen und zum enstcheidenden Skore verwerten. «Es tut gut, wenn man wieder einmal ein Tor schiessen kann», kommentierte Corvi seinen Siegtreffer gegenüber hcd.ch. «Wenn man so nahe dran ist und kämpft, schlägt das Karma irgendwann zurück», so Corvi, «nun müssen wir gegen Zug gleich weiter spielen, jeden Schuss aufs Tor bringen und versuchen, die Scheibe hereinzuwürgen, auch dreckige Tore machen. Dann kommt es gut.»

Tickets zum Spiel von heute Abend gibt es hier.

 

 

(Archivbild: GRHeute)