Seit Ende August bezieht die Graubündner Kantonalbank (GKB) Wärme aus dem Versorgungsnetz der Fernwärme Chur AG. Davon profitieren neu das Wohn-und Geschäftshaus am Stadtgartenweg, der Hauptsitz Engadinstrasse sowie das Kundenhaus am Postplatz durch einen nachgelagerten Verbund. Durch diese Umstellung reduziert die GKB ihre jährlichen Treibhausgasemissionen an CO2.

Die GKB pflegt einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Einen ökologischen Schwerpunkt setzt die Bank in der Infrastruktur. So prüft sie bei jeder Sanierung unter anderem auch den Einsatz von alternativen Heizsystemen, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

Hochwertige, ökologische Energie
Mit dem Ende der maximalen Lebensdauer der bisherigen Heizsysteme entschied sich die GKB aufgrund ökonomischer und ökologischer Kriterien für eine Zusammenarbeit mit der Fernwärme Chur AG. Diese leitet die Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage GEVAG von Trimmis nach Chur. Künftig nutzt die Bank die hochwertige, ökologische Energie zur Wärmeversorgung ihres Gebäudeparks zwischen Engadinstrasse und Postplatz. Dazu Thomas Fischli, Leiter Infrastruktur bei der Graubündner Kantonalbank: «Unser Ziel ist es, den ökologischen Fussabdruck der GKB kontinuierlich zu reduzieren. Wir wollen damit zu den nachhaltigsten Banken der Schweiz gehören und unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen.»

So funktioniert Fernwärme
Bei der Fernwärmeversorgung heizt man Wasser idealerweise über einen Kondensator aus einem Dampfprozess auf. Dies erfolgt in diesem Fall im Prozess der Kehrichtverbrennungsanlage Trimmis; alternativ andernorts auch durch ein Heizkraftwerk. Das heisse Wasser gelangt mittels Pumpen über Leitungen zu den Verbrauchern, wo die Energie über Wärmetauscher an das Heizsystem der Gebäude abgegeben wird. Damit kann dort auf eine eigene Wärmeerzeugung (wie beispielsweise Öl-Heizkessel) verzichtet werden.