Rund 80’000 Besucherinnen und Besucher haben am Wochenende, trotz verregnetem Freitagabend, das 29. Churer Fest genossen. Die Alpenstadt feierte drei Tage lang das grösste Volksfest der Südostschweiz. Die Stadtpolizei Chur blickt auf ein mehrheitlich friedliches Fest zurück.

Die Stadtpolizei ist mit dem Churer Fest zufrieden. Die jährlich überarbeiteten und optimierten Sicherheitsmassnahmen hätten sich bewährt, heisst es in einer Medienmitteilung. Mit 67 (Vorjahr 44) polizeilichen Interventionen blickt die Stadtpolizei auf ein mehrheitlich friedliches Fest zurück. In direktem Zusammenhang mit dem Stadtfest waren 38 (28) polizeiliche Interventionen erforderlich. Diese betrafen mehrere Hilfeleistungen, Tätlichkeiten, Sachbeschädigungen und übermässiger Alkoholkonsum. Durch die erneut verstärkte Präsenz mit Sicherheitskräften konnte nebst der präventiven Wirkung bei Streitereien und Konflikten frühzeitig interveniert werden. Die Rettung Chur, welche in Zusammenarbeit mit dem Samariterverein Chur die Sanitätsposten betreute, behandelte insgesamt 84 (42) Personen, wovon 7 (6) sich in Spitalpflege begeben mussten. Das Feuerverbot (keine Holzkohlegrills und kein offenes Feuer) wurde eingehalten. Besonders erfreulich war erneut die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Organisationskomitee, den Vereinen und allen Einsatzkräften mit tatkräftiger Unterstützung der Kantonspolizei Graubünden, Zollfahndung, Transportpolizei SBB, Stadtpolizei Ilanz, Feuerwehr, Brandschutz, Rettung Chur, Samariterverein, private Sicherheitsdienste, IBC, Grün- und Werkbetrieb, Bausekretariat sowie den Sozialen Diensten mit der Jugendarbeit.

Gemäss Polizeikommandant Ueli Caluori habe der grösste Wochenend-Anlass in der Stadt
Chur auch dieses Jahr eine minutiöse Vorbereitung erfordert mit dem Ziel, den Grossanlass
professionell durchzuführen und das Restrisiko auf ein Minimum zu beschränken.

 

(Bild: Stadtpolizei Chur)