Die Jugendmusik Chur ist in der zweiten Frühlingsferienwoche für sechs Tage ins Musik-Camp nach Terracina in Italien gereist. Nach einer Woche voller Musik und Kultur kehrten die Jugendlichen mit unvergesslichen Eindrücken aus der Partnerstadt von Chur zurück. Ein gutes Beispiel für gelebte Städtepartnerschaften.

Die Jugendmusik Chur führt jedes Jahr ein einwöchiges Music-Camp durch. Alle paar Jahre wird dieses Camp im Ausland durchgeführt. Das Reiseziel in diesem Jahr war Terracina, ein idyllisches Städtchen direkt am Meer in der italienischen Provinz Latina. Terracina ist eine von fünf Partnerstädten von Chur und eines der Ziele dieser Partnerschaft ist der Austausch von Jugendlichen. Eine optimale Voraussetzung für eine Reise mit 35 Jungmusikern.

Grosser Empfang in Terracina

Der Zeitpunkt der Reise hätte nicht besser sein können. Dank etwas Glück und viel organisatorischer Hilfe seitens der Partnerstadt Terracina konnten insgesamt fünf Konzerte gegeben werden. Auch bezüglich Unterkunft und Transportmöglichkeiten wurde seitens Terracina Hand geboten. Vor Ort wurde die Formation aus Jungmusikern im Alter zwischen 13 und 23 Jahren mit allen Ehren empfangen. Der Bürgermeister von Terracina, die Verantwortlichen der Städtepartnerschaften und sogar der Churer Stadtrat Tom Leibundgut sorgten für einen festlichen Rahmen.

Fünf Konzerte in sechs Tagen

Die Auftritte konnten unterschiedlicher kaum sein. Der musikalische Auftakt bildete ein besinnliches Kirchenkonzert, am Tag darauf folgte ein Auftritt am grössten Laufevent der Region – beides in Borgo Hermada. Zum musikalischen Hauptauftritt darf das einmalige Doppelkonzert mit dem «Corpo bandistico città di Terracina» auf der Piazza Garibaldi in Terracina gezählt werden. Die vielen Konzertbesucher staunten über die hohe Musikqualität der jungen Musikerinnen und Musiker, welche unter der Leitung des Dirigenten Marc Held zu Höchstleistung aufliefen. Die beiden letzten Konzerte hatten dann wesentlich jüngeres, aber nicht weniger begeistertes Publikum. Einerseits das Konzert an der Schweizer Schule in Rom andererseits die festliche Einweihung des wiedereröffneten Spielplatzes in Terracina. Letzteres durch das Städtchen marschierend und – zur Überraschung aller Beteiligten – unter Eskorte der lokalen Polizei.

Nach der Musik kommt das Vergnügen

Nebst sehr viel Musik stand im Musik-Camp 2018 aber auch Kultur und Spass auf dem Programm. Das sensationelle Wetter und das Meer direkt vor dem Hotel, Terracina mit seinen kulturellen Schätzen und nicht zu vergessen die zwei Besuche in der ewigen Stadt Rom. Die Jugendmusik wird Terracina in guter Erinnerung behalten und umgekehrt sicher auch.