Marco Oesch, Departementsleiter Services und Stellvertreter des Vorsitzenden der Geschäftsleitung Kantonsspital Graubünden, übernimmt als CEO ad interim die operative Führung des Spitals Davos. Das schafft Zeit und Raum, um in Ruhe die künftig möglichen Kooperationsformen zwischen beiden Spitälern zu prüfen.

Marco Oesch, Departementsleiter Services und Stellvertreter des Vorsitzenden der Geschäftsleitung Kantonsspital Graubünden, übernimmt ab dem 6. März die operative Führung des Spitals Davos. Er wird zu 80% als CEO ad interim in Davos arbeiten, die restlichen 20% wird er weiterhin in seiner Funktion am Kantonsspital Graubünden (KSGR) tätig sein. In seiner Funktion in Davos wird er dem VR Spital Davos rapportieren.

Mit dieser provisorischen Lösung ist sichergestellt, dass der Betrieb in Davos reibungslos weiterlaufen kann. Ausserdem schaffen die beiden Parteien mit dieser Übergangslösung Zeit und Raum, um in Ruhe mögliche künftige Kooperationsformen und -modelle zu prüfen. Dennoch halten beide Spitäler fest, dass damit kein Präjudiz für eine spätere Zusammenarbeit geschaffen wird.

Marco Oesch wird sicher bis Herbst 2018 in Davos tätig sein. Während dieser Zeit werden vor allem die Bereichsleiter sowie die Kolleginnen und Kollegen im Departement Services die Aufgaben von Marco Oesch soweit wie möglich aufteilen und übernehmen. Weil es für das Kantonsspital Graubünden von grossem Interesse ist, dass der Betrieb eines potentiell künftigen Partners reibungslos weitergeht, werden einige Arbeiten und Projekte im KSGR zurückgestellt.

Marco Oesch ist seit 2005 im KSGR tätig: Zuerst als Leiter Unternehmensentwicklung im Direktionsstab, dann als Departementsleiter der Frauenklink Fontana und Mitglied der Geschäftsleitung a.i. sowie schliesslich in seiner heutigen Funktion als Departementsleiter Services und Stellvertreter des Vorsitzenden der Geschäftsleitung. Der gelernte Kaufmann hat sich in den Bereichen Finanzen, Controlling, Führung, Pädagogik, Personal/HR, Qualitätsmanagement und strategische Planung laufend weitergebildet. So hat er beispielsweise 2009 seinen Master in Health Service Management an der Fachhochschule St. Gallen abgeschlossen.