Das Strassenkunstfestival Buskers Chur findet am 9. und 10. Juni 2017 bereits zum vierten Mal statt. Über 80 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt werden die Churer Altstadt in eine lebendige Kulturarena unter freiem Himmel verwandeln. Die Übersicht.

Hier geht’s zur Künstler-Übersicht für das Buskers 2017.

Über 80 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt verwandeln die Churer Altstadt in eine lebendige Kulturarena unter freiem Himmel. Musik trifft auf Comedy, Tanz verbindet sich mit Theater und Artistik verschmilzt mit Magie. Und neben der Nahrung für Geist und Seele locken originelle Foodtrucks und Streetfood-Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten. Das Festival ist frei zugänglich und funktioniert so: Wem die Darbietungen gefallen, honoriert das mit Hutgeld. Die Künstler leben davon. Gleichzeitig ist der veranstaltende Verein auf den Verkauf des Festivalarmbands für 10 Franken angewiesen. Das ist der freiwillige Eintritt und hilft die Organisationskosten zu decken. Dazu gibt es das Programmheft mit dem detaillierten Spielplan. Neu gibt es auch Kinderarmbänder für 5 Franken (ohne Programmheft). Am Freitag ab 14.00 Uhr und am Samstag ab 12.00 Uhr, bis kurz vor Mitternacht.

Internationale Strassenkunst vom Feinsten

Musikalisch bietet das Festival neben einem Abstecher nach Süditalien und dem Streifzug durch New Orleans auch Wilderer in den Gefilden osteuropäischer Klänge. Dazu gesellen sich Mundart- Troubadouren mit frecher Schnure, scharfer Akustik-Ska und Jazz aus Blech. Urbane Vocal Beats verschmelzen mit den sanften Tönen von Hand Pan und Didgeridoo, während poetischer Folk auf Tango und Bossa Nova trifft. Eine klangvolle Weltreise ist garantiert. Und neben den vielfältigen musikalischen Acts bietet das Festival eine abwechslungsreiche Tour durch das ganze Spektrum der darstellenden Künste. Verrücktes Slapstick-Theater und humorvolle Comedy-Jonglage begegnen atemberaubender Luftakrobatik und gestrandeten Abenteurern. Eine feurige Liebesgeschichte im Mondschein fehlt ebenso wenig wie Partnerakrobatinnen auf einem Brett, Contemporary Dance aus Brasilien oder eine singende Marionette am Konzertflügel. Dazu lustige Pantomime, unglaubliche Zaubertricks und Vieles mehr.

Spezielle Installationen und Projekte im RhB-Park

Im RhB-Park steht neben dem Trapez der Gruppe Cadute Dalle Nuvole auch das Zaubereiatelier Varieté Triché – ein fahrender Zauberei- und Theatersalon, der jeweils 13 Personen Platz bietet. Statt zum Zeichenstift greift Harriet Riddell zur Nähmaschine. Wer mag, darf Modell sitzen und kann sich sein Ebenbild auf Stoff nähen lassen. Den Strom für die Nähmaschine generiert der Portraitierte gleich selbst, indem er kräftig in die Pedalen tritt. Ein Experiment in den Grenzbereichen von Illustration, Installation und Figurentheater verspricht zudem das Kommodentheater vom Theater Anderland. Zu lesen durch Lupe, Linse und Mikroskop für jeweils einen Betrachter.

Streetfood in allen Variationen

Spannende Verpflegungsstände und Foodtrucks sorgen mit einem breiten kulinarischen Angebot für Gaumenfreuden und volle Mägen. Ob ein Mezze-Teller, Elsässer Flammkuchen, Linsen-Chili, Holzofenpizza oder einfach eine Currywurst – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ergänzt werden die warmen Verpflegungsangebote durch diverse Süssspeisen und Desserts sowie vom Festival betriebene Getränkestände.

Festivalarmband für das Festival…

Ein wichtiger Pfeiler des Strassenfestivals ist das Festivalarmband – der freiwillige Festivaleintritt. Mit dem Kauf des Armbands für 10 Franken leisten die Besucherinnen und Besucher einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Festivals. Die nicht gewinnorientierte Organisation ist auf diese Einnahmen angewiesen. Ehrensache, oder? Das Programmheft, welches mit dem Festivalarmband abgegeben wird, beinhaltet exklusiv sämtliche Auftrittszeiten und –orte der einzelnen Künstler. Erhältlich ist das Festivalarmband ab Ende Mai im Vorverkauf (Infos folgen) sowie am Festival vor Ort.

…Hutgeld für die Künstler

Wie an Strassenkunstfestivals auf der ganzen Welt üblich, können auch bei Buskers Chur keine Gagen an die Künstler bezahlt werden. Der Veranstalter übernimmt die Reisespesen sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung aller Künstler. Die eigentliche Gage aber entrichtet das Publikum bei Gefallen in Form von Hutgeld. Bitte zeigen Sie sich von Ihrer grosszügigen Seite, denn die Künstler bestreiten mit diesen Einnahmen ihren Lebensunterhalt.

Freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht

Um einen Anlass dieser Grössenordnung überhaupt durchführen zu können, sind viele Helfende nötig. In allen Ressorts wird noch Mithilfe benötigt. Die Mitarbeit ist in den meisten Fällen ohne spezielle Vorkenntnisse möglich, auch Helfende jugendlichen Alters sind sehr willkommen und können gut auch im Team eingeteilt werden. Direkt anmelden: www.buskers-chur.ch/helfer

 

(Quelle/Bild: Der Italiener „Agro the Clown“ ist am Buskers am Start – zVg.)