Der EHC Chur hat sich in der 29. Runde der 1. Liga-Meisterschaft auswärts gegen die Pikes EHC Oberthurgau mit 3:1-Toren durchsetzen können und sich somit nach der Qualifikation für die Swiss Regio League auch den zweiten Tabellenplatz gesichert. Der EHC Arosa hat zwar seine Pflicht erfüllt und das Auswärtsspiel gegen den EHC Uzwil mit 3:0-Toren für sich entscheiden können. Die Aroser liegen aber weiterhin drei Punkte hinter dem EHC Seewen zurück und müssen deshalb noch um die Teilnahme an der Swiss Regio League bangen. 

Die endgültige Entscheidung beim 3:1-Auswärtserfolg der Churer im Eissportzentrum Romanshorn fiel erst in der letzten Minute, als die Einheimischen ihren Torhüter vom Eis beordert hatten, um mit sechs Feldspielern doch noch den Ausgleich zu erzwingen. Manuel Holenstein war es vorbehalten, mit seinem Empty-Netter die drei Punkte für die Gäste sicherzustellen.

Nachdem der EHC Chur bereits in der 3. Minute in Unterzahl – Pierino Bigliel war wegen Hakens für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt worden – mit 0:1 in Rückstand geraten war, konnten Andreas John in der 31. Minute und Curdin Lampert in der 37. Minute das Spiel mit ihren Treffern in die richtigen Bahnen lenken. Insgesamt verlief die Begegnung relativ emotionslos, zumal beide Teams mit eher gedrosselten Motoren spielten und sich dadurch nicht allzu weh taten.

In den Playoff-Viertelfinals trifft der EHC Chur auf den EHC Wetzikon, wobei das erste Heimspiel am Dienstag, 14. Februar um 20 Uhr im Hallenstadion Obere Au stattfindet.

EHC Arosa erfüllte seine Pflicht

Die Ausgangslage vor der zweitletzten Qualifikationsrunde war klar: Die Aroser mussten auswärts gegen den EHC Uzwil mindestens gleichviele Punkte holen wie der EHC Seewen auf eigenem Eis gegen den EHC Wetzikon. Da sich die Zürcher Oberländer scheinbar nicht gross zur Wehr setzten und nach gut acht Minuten schon mit 0:4-Toren hinten lagen, bekundeten die Seebner keine Mühe, ihren Gegner mit 5:2-Toren geschlagen nach Hause zu schicken und so drei Punkte zu gewinnen.

Der EHC Arosa ging vor 536 Zuschauern in der Uzehalle schon in der 4. Minute durch Loris Weber mit 1:0-Toren in Führung. Die in allen Belangen unterlegenen Uzwiler wehrten sich nun aber nach Kräften und erspielten sich auch einige Chancen. Doch Dario Caduff im Aroser Tor machte diese allesamt zunichte. In der 35. Minute erzielte Reto Amstutz das 2:0, das wohl die Vorentscheidung zugunsten der Gäste bedeutete. Sieben Sekunden vor der Schlusssirene war dann Andri Kessler noch für das 3:0 besorgt, wobei dieses knappe Resultat den Einheimischen schmeichelte und vor allem auf die einmal mehr ungenügende Effizienz der Kurörtler zurückzuführen war. 

Am nächsten Samstag trifft nun der EHC Arosa um 17:30 Uhr im Sport- und Kongresszentrum auf den EHC Seewen, den einzig noch verbliebenen Konkurrenten im Kampf um die Qualifikation für die Swiss Regio League. Die Platzherren benötigen dabei einen Sieg nach regulärer Spielzeit, um die Seebner, die derzeit drei Punkte mehr auf ihrem Konto haben, noch überholen zu können. 

In den Playoff-Viertelfinals heisst der Gegner EHC Bülach, EHC Frauenfeld oder unter Umständen auch EHC Seewen, falls die Aroser am Samstag nicht einen Dreier einfahren sollten. Sie müssen zuerst auswärts antreten und werden am Donnerstag, 16. Februar um 20 Uhr ihr erstes Heimspiel bestreiten.

 

Resultate und Rangliste unter www.sihf.ch 

 

(Bild: Churs Claudio Engler – www.ehcfans.ch)