Wo Graubündens Olympiaträume entschieden werden

Die Nein-Bastionen

Die Gemeinden an der A13 haben mehrheitlich gegen Olympia 2022 gestimmt, nicht nur im Bündner Rheintal. Auch im Domleschg, im Kreis Thusis und im Bezirk Hinterrhein war die Bevölkerung mehrheitlich dagegen. Ob die Nähe zu den neuen bzw. «aufgemotzten» Olympiadestinationen Flims und Lenzerheide einen Meinungsumschwung herbeiführt, wird sich zeigen. Die grösste Ablehnung der Kandidatur gab es im Kreis Roveredo, wo fast 500 mehr Nein- als Ja-Stimmen eingingen. Fernab von den Spielen dürfte die Bevölkerung in Südbünden auch zum Kredit für die Spiele 2026 deutlich Nein sagen. Auch weit weg von den Zentren sind die äussersten drei Kreise im Oberland, Disentis, Medel und Tujetsch. Auch hier sagten bei der letzten Abstimmung fast 500 Menschen mehr Nein als Ja. 

Hier geht’s zum Abstimmungsverhalten in den Tourismusregionen.

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