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Die rätische Fussball-Nationalmannschaft hat in Abchasien Stellung bezogen: Nach der Eröffnungsfeier vom Samstagabend (im Video oben) steht «unsere» Nationalelf vor dem ersten Einsatz (heute 11 Uhr Schweizer Zeit gegen Padania). Folgend der Blog-Beitrag unseres porträtierten «Ossi» aus Abchasien.

Update: Die FA Rätia hat das Startspiel gegen Padania mit 0:6 verloren.

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Abchasien ist farbig!

Ein Fleck auf der Landkarte, der bis anhin grau erschien, wurde für uns farbig.

Auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel wurde uns der Nutzen der Polizei-Eskorte bewusst. Eine Herde Kühe versperrte unserem Reisebus den Weg. Die Polizei forderte die Blacksea-Cowboys auf, die Herde weg zu treiben.

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Am Samstagabend war die grosse und von den Abchasen lang ersehnte Eröffnungsfeier. In Sukhumi, der Hauptstadt der autonomen Teilrepuplik, steht das gerade eben fertiggestellte Fussball Stadion, das Dinamo Stadion.

Die Delegation der FA Raetia hatte an die Eröffnungsfeier nicht sehr grosse Erwartungen. Vor vier Jahren an der WM in Kurdistan genossen sie 12 Nationalhymnen in Telefonhörer-Qualität.

Der herzliche Empfang der Bevölkerung hier, Studentinnen, die sich als Volontieres um die Teams kümmern, und ein Riesen-Arsenal an Technik stimmten uns zuversichtlich. Die Eröffnung begann offensichtlich mit einer Eigendynamik der CONIFA-Football-Teams. Sie feierten sich selbst mit Fahnen und unzähligen Kameras von Medienleuten und Facebook-Jägern auf dem Spielfeld.

Dann ging es los mit Trommel und Wirbel.

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Die traditionellen Tänze der Abchasier sind mit Piruetten und Sprüngen ausgemalt, die auch für die besten rätischen Kunstturner kaum zu meistern wären.

Die abchasischen Popstars verblüfften die knapp 5000 Zuschauer mit ihren aus der abaschischen Hitparade bekannten Hits. Es wurde ein mittelalterliches Kriegsspektakel dargeboten, das in einem friedlichen «Fussball» aus eine Katapult endete.

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Ein üppiges Feuerwerk rundete die Feier krönend ab. Den Champios-League-Final gönnten sich die meisten Leute noch, aber im Herzen waren sie von einen grandiosen abchasischen Erlebnis am Schwarzen Meer berührt.

PS: Als Geheim-Tipp für angehende Abchasien-Reisende: Abchasisches Bier (Аɫɫиɪ) ist gut, sogar ausserordentlich gut.

(Bilder: zVg.)