Ab Samstag ist die Flüela-Loipe für Langläufer geöffnet. Snowfarming sei Dank!

500 Meter Loipe sind ab Samstag befahrbar. Damit ist Davos Klosters die erste Destination, die eine ihrer Loipen für den Publikumsverkehr öffnet. Möglich hat dies das sogenannte Snowfarming gemacht. Gut 1000 Kubikmeter Schnee wurden zu diesem Zweck schon im Juli auf der einen Seite mit einem Spezialvlies und auf der anderen Seite mit Sägemehl zugedeckt. Dabei blieben ungefähr 900 Kubikmeter Schnee zurück, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF mitteilte. «Zu Beschneien wäre rein ökonomisch betrachtet günstiger, aber ob die Temperaturen dafür niedrig genug sind, ist Ende Oktober beziehungsweise Anfang November nicht garantiert», sagte Norbert Gruber, Leiter des technischen Dienstes der Daovs-Destinations-Organisation. Das Experiment soll auch anderen Destinationen helfen, künftig Schneedepots an beliebigen Standorten zuverlässig planen zu können.

Keine Einsprachen gegen Sechser-Sessellift auf Madrisa

Was in den Skigebieten sonst noch passierte: Dem Sechser-Sessellift aufs Schaffürggli (GRHeute berichtete) im Skigebiet Madrisa steht rein rechtlich nichts im Wege. Bis zum Ende der Frist am 12. Oktober gingen keine Einsprachen ein, wie Andreas Windlinger vom Bundesamt für Verkehr auf Anfrage mitteilte.

«Geschichts-Turm» auf Grüsch-Danusa

Und in Grüsch-Danusa ist ein 15 Meter hoher und 4,5 Meter breiter Turm feierlich eingeweiht worden. Auf fünf Stockwerken wird die Geschichte des Prättigauer Skigebiets dokumentiert. Der unterste Stock kann auch für Apéros gemietet werden.

 

 

(Bild: Langlauf-Weltcup in Davos im letzten Dezember – Philipp Brem/EQ Images)

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